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Welche Auswirkungen hat die Bohrung auf das Ökosystem an der Oberfläche? Könnte der Grundwasserspiegel sinken oder Grundwasser verschmutzt werden?
Aktualisiert am 09.03.2023
Die Bohrung geht zuerst senkrecht in eine Tiefe von rd. 1.000 Meter und erst danach werden die Bohrungen bis zu einer Tiefe von rd. 3.500 Metern Tiefe abgelenkt. Daher ist mit keinen Auswirkungen (wie etwa Erschütterungen, Lärm- und Luftemissionen) an der Oberfläche zu rechnen.
Das Grundwasser und das Thermalwasservorkommen des Aderklaaer Konglomerats kommen nicht miteinander in Berührung. Grundwasser fließt normalerweise in Tiefen zwischen 10 und 40 m. Das Thermalwasser im Aderklaaer Konglomerat ist Millionen von Jahren alt und liegt völlig isoliert in Tiefen um die 3.500 Metern. Es hat keine ökologische Funktion für die gegenwärtige Erdoberfläche.
Während der Bohrung wird die grundwasserführende Schicht nur im Bereich des Bohrplatzes durchbohrt. Das Bohrloch weist mehrere „Barrieren“ auf, welche die Bohrung gegen Grundwasserkörper absperren. Zwischenräume werden abgedichtet. Ein obertägiges Einwirken von Stoffen in den Untergrund wird beispielsweise durch Bodenabdichtungen verhindert.