Mein Weg in die Technik
Wer sind die Techniker*innen, die die Energiewende vorantreiben? Anlässlich des Frauentags haben wir drei unserer Mitarbeiter*innen interviewt und sie gefragt, wie sie ihr Weg in die Technik geführt hat. Dabei haben wir den drei Frauen die gleichen Fragen gestellt, jedoch sehr unterschiedliche Antworten bekommen.
Wir haben Tahira (Elektroanlagen- und Betriebstechnikern), Michaela (Betriebsleiterin Kraftwerke Simmering und Donaustadt) und Helene (Expertin für Geothermie) die gleichen Fragen gestellt, jedoch sehr unterschiedliche Antworten bekommen.
Tahira: Elektroanlagen- und Betriebstechnikerin
Was wolltest du werden, als du noch klein warst? Was war dein Traumjob als du noch ein Kind warst?
Tahira: Ich kann mich nicht mehr genau erinnern was ich werden wollte als ich noch ganz klein war. Was ich aber noch weiß ist, als ich circa 14 Jahre alt war, war es mein Wunsch, Flugbegleiterin zu werden. Ich wollte hinaus in die große weite Welt und möglichst viel von ihr sehen.
Wie und warum hast du dich für einen technischen Beruf entschieden?
Tahira: Dass ich mich für einen technischen Beruf entschieden habe, ist meiner Mama zu verdanken. Sie hat mich immer schon ermutigt, Dinge auszuprobieren und so eben auch die Technik.
Darüber hinaus war es mir wichtig, einen Job zu finden, der mich unabhängig macht, aber mir zugleich einen sicheren Arbeitsplatz in der Zukunft bietet. Das Wichtigste für mich ist bis heute, dass ich finanziell auf der gleichen Ebene stehe wie ein Mann.
Was machst du heute und was deinen Job so einzigartig?
Tahira: Heute bin ich ausgelernte Elektroanlagen- und Betriebstechnikerin und arbeite in der Schicht mit circa 20 anderen Kolleg*innen. Was meinen Job so einzigartig macht, ist, dass die Arbeit bei der Wien Energie selbst so außergewöhnlich ist.
Ich bin zuständig für den gesamten Müllverarbeitungsprozess, von der Anlieferung bis zur Umwandlung in Strom und Warmwasser. Was auch zu einer meiner Hauptaufgaben zählt, ist die Störungssuche und das Beheben von Fehlern im Betrieb, was dazu führt, dass ich täglich etwas Neues lerne.
Michaela: Betriebsleiterin Kraftwerke Simmering und Donaustadt
Was wolltest du werden, als du noch klein warst? Was war dein Traumjob als du noch ein Kind warst?
Michaela: Ich wollte als Kind bis hin zur Oberstufe immer Mathematiklehrerin werden. Allerdings habe ich in der Oberstufe festgestellt, dass Mathematik viel mehr als „Rechnen“ und jene Dinge, die man in der Schule lernt, ist und habe mich daher auch nach der Matura für das Studium der technischen Mathematik an der TU Wien entschieden, was ich noch keinen Tag bereut habe.
Wie und warum hast du dich für einen technischen Beruf entschieden?
Michaela: Technik hat mich immer schon fasziniert und die Theorie mit der Praxis zu verschmelzen fand ich immer schon extrem spannend. Ich war bereits als Kind sehr neugierig und gab mich selten mit der ersten Antwort zufrieden, ich denke, das hat mich auch darin bestärkt, in die technische Ausbildungsschiene zu gehen.
Daher habe ich mich nach dem Studium der technischen Mathematik für ein Doktorat im Maschinenbau im Bereich „Prozessautomatisierung und Regelungstechnik“ entschieden, um das in der Mathematik erlernte Wissen an Industrieprozessen anzuwenden und in der Praxis zu implementieren.
Was machst du heute und was deinen Job so einzigartig?
Michaela: Seit Jahresbeginn 2022 bin ich nun Betriebsleiterin der Kraftwerke Simmering, Donaustadt und Leopoldau und kümmere mich zusammen mit meiner Mannschaft um die gesamte Betriebsführung sowie die Optimierung der Anlagen.
Mein Job ist einzigartig, weil ich mich um den größten Kraftwerksstandort Österreichs kümmern und diesen weiterentwickeln darf. Außerdem gibt mir dieser Job die Chance, die Klimawende aktiv mitzugestalten und den Weg zum „grünen Kraftwerk“ zusammen mit meinem Team als Vorreiterin zu gestalten.
Helene: Expertin für Geothermie
Was wolltest du werden, als du noch klein warst? Was war dein Traumjob als du noch ein Kind warst?
Helene: Ich war ein sehr neugieriges Kind und wollte die Welt im Gesamten verstehen. Daher wollte ich als Kind immer Astronautin werden, um die Welt auch aus einer anderen Perspektive zu sehen.
Wie und warum hast du dich für einen technischen Beruf entschieden?
Helene: Technische Themen fand ich schon immer faszinierend. Naturwissenschaft hilft uns, die Welt zu verstehen und mit technischen Lösungen das Leben zu erleichtern.
Daher war es für mich nach der Matura klar, ein technisches Studium an der Montanuniversität in Leoben zu absolvieren. Hier konnte ich mich neben den naturwissenschaftlichen Grundlagen auch in Themen wie Geologie, Bohr- und Fördertechnik vertiefen.
Was machst du heute und was deinen Job so einzigartig?
Helene: Im Gegensatz zu meinem Kindheitswunsch, fliege ich nicht hoch hinauf, sondern tauche tief in den (Wiener) Untergrund hinab, was natürlich mindestens genauso spannend ist. Ich beschäftige mich mit der Nutzbarmachung der tiefen Geothermie und somit mit der Dekarbonisierung der Fernwärme.
Ich finde es schön, sinnvolle Arbeit zu machen, dabei die Umwelt zu schützen und die Klimaziele zu erreichen.
… und dein Weg in die Technik?
Wien Energie meint es ernst: Seit Jahren engagieren sich unsere Mitarbeiter*innen, die Energiewende herbeizuführen. Unsere Lehrlings-Ausbildungen spielen dabei genau so eine Rolle, wie die Trainieeships! Als größter Solarkraft-Betreiber haben wir einen Plan, Wien klimaneutral zu machen. Wenn du uns dabei helfen möchtest, schau' dich bei unseren Stellenangeboten um!














