HySISI

Grüner Wasserstoff über Grenzen hinweg

Grüner Wasserstoff kann dort ein wichtiger Baustein für die Energiewende sein, wo direkte Elektrifizierung nur schwer möglich ist.
Dazu zählen etwa energieintensive Bereiche wie Stahl, Zement und Chemie sowie Anwendungen im Schwerlastverkehr und öffentlichen Verkehr.

Damit Wasserstoff künftig in größerem Maßstab eingesetzt werden kann, braucht es abgestimmte Strategien, passende Infrastruktur und Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg.

 

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Genau hier setzt das europäische Förderprojekt HySISI an.

HySISI steht für Hydrogen Synergies for Interregional Systems Integration.
Das Projekt entwickelt eine gemeinsame Wasserstoffstrategie für Österreich und Ungarn und untersucht den regionalen Einsatz von Wasserstoff. Fokus wird vor allem auf den gemeinsamen Netzwerkaufbau zum Hochlaufen der H2 Wirtschaft in der Region gelegt.

  • Dauer

    Projektstart: Dezember 2025

    Projektende: November 2027

  • Fokus

    Wasserstoffstrategie mit Schwerpunkt auf Industrie sowie Schwerlastverkehr und öffentlichem Verkehr

  • Region

    Österreich und Ungarn

Die Rolle von Wien Energie 

Wien Energie bringt in HySISI Erfahrung aus erneuerbarer Erzeugung, Energieinfrastruktur und praktischen Anwendungen ein. Als Leadpartner koordiniert Wien Energie das Konsortium und schafft gemeinsam mit den Projektpartnern Grundlagen, um Wasserstoffsysteme besser in urbane und industrielle Räume zu integrieren.

Das Konsortium
Am Projekt beteiligt sind aus Ungarn ENASCO, DDRIÜ/STRIA und ZALA County. Aus Österreich arbeiten WIVA P&G und Wien Energie mit, Wien Energie übernimmt dabei die Rolle des Leadpartners.

Das Ziel

Ziel ist es, gemeinsame Prioritäten für Österreich und Ungarn zu definieren, Wissen zwischen öffentlichen Akteuren, Unternehmen und Forschungseinrichtungen auszutauschen und künftige Wasserstoffinitiativen in der Region vorzubereiten. Durch Strategieentwicklung, Stakeholder-Mapping und Vernetzung wird die Basis einer grenzüberschreitenden Wasserstoffwirtschaft geschaffen. Aus diesem Prozess soll eine gesammelte Wasserstoffstrategie für die teilnehmenden Regionen entstehen.