1900

Inbetriebnahme Kraftwerk in Simmering

Schwarzweißfoto des Kraftwerks Simmering im Jahr 1915 mit hohen Schornsteinen und großen Maschinen im Vordergrund.
Südansicht des Kraftwerks Simmering aus dem Jahre 1927.
Historisches Foto eines Backsteingebäudes, welches die Portierloge im Kraftwerk SImmering war, mit reich verzierter Veranda und Außentreppe inmitten einer kargen Landschaft.
Historisches Foto vom Kraftwerk Simmering mit sechs hohen, Rauch ausstoßenden Schornsteinen, umgeben von Gebäuden und Grünflächen.
Luftaufnahme vom Kraftwerk Simmering mit mehreren Schornsteinen und den umliegenden Feldern, Aufnahme aus dem Jahr 1928.
Historische Aufnahme des Kraftwerks Simmering aus dem Jahr 1968.
Historische Luftaufnahme vom Kraftwerk Simmering as dem Jahr 1961. Das Kraftwerk ist umgeben von Bäumen und Äckern.
Historische Aufnahme der Kohleförderung im Kraftwerk Simmering. Aufnahme aus dem Jahr 1970.
Schwarzweißfoto der Warte im Kraftwerk Simmering, mit Computer und Stühlen. Aufnahme aus dem Jahr 1967.
Außenaufnahme des Kraftwerks Simmering, mit hohen Schornsteinen, die weißen Rauch vor einem blauen Himmel mit vereinzelten Wolken ausstoßen.
Kraftwerk Simmering mit mehreren Schornsteinen vor blauem Himmel, umgeben von Grün und Gebäuden.
Kraftwerk Simmering mit Schornsteinen in der Nähe einer Autobahn unter bewölktem Himmel. Im Hintergrund Bäume und ein Backsteingebäude.

Am 11. Mai 1900 wurde der Bau des Kraftwerks Simmering im Gemeinderat beschlossen. Nachdem das Kraftwerk Simmering von den Österreichischen Schuckertwerken zunächst im Probebetrieb geführt wurde, ging die technische und kaufmännische Leitung im drei Jahre später an die neugeschaffene Direktion über. Nach kurzzeitigem Sitz in der Gumpendorfer Straße übersiedelte diese noch im Juli desselben Jahres in die Rahlgasse. Bereits 1907 bezog man ein neues Direktionsgebäude in der Mariannengasse.

Aufgrund des sich laufend weiterentwickelnden Energiesektors und des wachsenden Strombedarfs glichen die Kraftwerke einer ständigen Baustelle. Neben den Kraftwerksausbau wurden auch die Zahl der Unterwerke ausgebaut und die Hoch- und Niederspannungsleitungen an die neuen Belastungen angepasst. Nach Ende der Ausbauarbeiten wurde das Kraftwerk samt seiner acht Schornsteine prägend für das Stadtbild.

1902 entstand ebenfalls am Standort Simmering ein Lichtwerk, in welchem hochgespannter Drehstrom erzeugt wurde. Aufgrund der günstigen Lage am Donaukanal fiel die Wahl für den Standort Simmering, wo das Lichtwerk und Bahnwerk am selben Grundstück errichtet wurden. In einigen Unterstationen wurde dieser in Gleichstrom umgewandelt und lieferte später Strom für die elektrische Straßenbahn. Das Lichtwerk spielte eine wesentliche Rolle in der künftigen Energieversorgung, trug wesentlich zum Gemeinwohl bei.

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