Energieeffizient: Wien nutzt Wärme aus der Stromerzeugung und der Industrie und gewinnt Strom und Abwärme aus Abfall

Das Wiener Modell ist das Herzstück unserer Energieffenzienzstrategie und zeigt, wie ein Ballungsraum wie Wien schon seit vielen Jahren effizient mit Energie versorgt werden kann.

Wien Panorama bei Nacht © Mapics

Unser Projekt in Zahlen

Mit dem Wiener Modell hat Wien Energie einen in internationalen Fachkreisen viel beachteten Weg beschritten. Das Modell verbindet die Nutzung von Wärme aus der Stromerzeugung – die sogenannte Kraft-Wärme-Kopplung –, die Nutzung von Energie aus der Entsorgung von 800.000 t Siedlungsabfall, 200.000 t Klärschlamm sowie 100.000 t Industrie- und Gewerbeabfällen jährlich, die Nutzung industrieller Abwärme sowie den Einsatz erneuerbarer Energieträger miteinander.

  • 1,1 Mio. t

    Abfälle werden zur Energiegewinnung genutzt

  • 1,4 Mio.

    Kund*innen werden so mit Strom, Wärme und Erdgas versorgt

  • 3 Mio. t

    Kohlenstoffdioxid können dank dem Modell jährlich eingespart werden

Unser Projekt im Detail

Das Wiener Modell beruht auf sechs Eckpfeilern, die Wien Energie bereits in den 1960er-Jahren entwickelt hat und laufend erweitert werden. Die sechs Säulen des Vorzeigemodells lauten Ausbau erneuerbarer Energien, dezentrale Energieerzeugung, thermische Abfallverwertung, effiziente Kraft-Wärme-Kopplung, Fernkälte sowie Energieberatungen und Energieeffizienzdienstleistungen.

"Das Wiener Modell kombiniert die intelligente Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung und Abfallverwertung zur Strom- und Fernwärmeerzeugung mit Energiedienstleistungen und dem Ausbau erneuerbarer Energien. Das Wiener Modell wird ständig weiter ausgebaut und angepasst – beispielsweise mittels Geothermie, Großwärmepumpen und Abwärmeeinspeisung. Damit zeigen wir, wie ein Ballungsraum wie Wien effizient und in Zukunft auch klimaneutral mit Energie versorgt werden kann."
Peter Weinelt, Generaldirektor, Wiener Stadtwerke