Wien Energie weist haltlose Vorwürfe von „Die Presse“ scharf zurück

12.10.2022
Wien Energie weist die Interpretation eines internen Konzernbeschlusses von "Die Presse" auf das Schärfste zurück. Spekulationsgeschäfte und Leerverkäufe waren und sind bei Wien Energie ausgeschlossen. "Die Presse" bezieht sich auf einen Beschluss aus dem Dezember 2017, durch den die Bewirtschaftung von Gasspeichern außerhalb von Bürozeiten ermöglicht wurde. Hintergrund dieses Beschlusses von vor fast fünf Jahren war die Brandkatastrophe in der Gasübergabestation Baumgarten Mitte Dezember 2017. Diese Handelsgeschäfte wurden ausschließlich im Zeitraum Dezember 2017 bis April 2018 getätigt.

Aufgrund der damals niedrigen Marktliquidität kam es zu einer außergewöhnlichen Situation am Gasmarkt. In dieser Zeit lagen die Preise für Gas in den Nachtstunden teilweise ein Vielfaches unter den Tageswerten. Um diese Preislage im Sinne der Versorgungssicherheit und natürlich auch im Sinne eines ordentlichen Wirtschaftens nutzen zu können, wurde dieser Beschluss gefasst.

Der 24/7-Dienst konnte damit gewisse und verhältnismäßig geringe Gasmengen für unsere Speicherkapazitäten beschaffen, unter strengen Auflagen zu Menge und Umfang handeln und auch am Wochenende und für Engpassmanagement-Leistungen Anpassungen vornehmen.

Auch dieser Energiehandel erfolgte streng nach den Richtlinien des geprüften Risikomanagements mit explizitem Spekulationsverbot. Jedes Geschäft war durch Speicher oder ein Kraftwerk entsprechend physisch abgesichert, es gab keine Leerverkäufe.

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