Sonnenstrom für SPAR-Filialen

21.11.2018
SPAR forciert den Klimaschutz und setzt voll auf erneuerbare Energielösungen für seine Filialen. Der Nahversorger verstärkt dafür die Zusammenarbeit mit Wien Energie, Österreichs größtem Energieanbieter. Damit soll der Strom für die SPAR-Märkte in ganz Österreich in immer größerem Ausmaß von der Sonne kommen.

Wien Energie-Geschäftsführer Michael Strebl präsentierte gemeinsam mit SPAR-Vorstand für Filialen und Finanzen Hans K. Reisch und SPAR-Konzernleiter für Bau und Energie Gerald Geiger die Kooperation. Wien Energie wird zukünftig die laufende Wartung und Betreuung von österreichweit 60 Photovoltaikanlagen übernehmen, die bereits sauberen Strom liefern. Ein entsprechender Rahmenvertrag wurde am Dienstag unterzeichnet. Ab 2019 plant SPAR jedes Jahr bis zu 10 neue Photovoltaikanlagen auf Supermärkten zu errichten, die ebenfalls von Wien Energie betreut werden und Strom vor Ort liefern.

Hans K. Reisch: "Der Strom der Photovoltaikanlagen wird von SPAR direkt verbraucht und nicht ins Netz eingespeist. Dadurch belasten wir keine öffentlichen Netze und können unseren Grundbedarf selbst decken."

Michael Strebl: "Wir unterstützen SPAR in der Umstellung ihrer hauseigenen Energieversorgung und schaffen gemeinsam einen Mehrwert für die SPAR-Kundschaft."

Die Gesamtleistung der bestehenden 60 Solarkraftwerke am Dach der SPAR-Filialen liegt derzeit bei knapp 3 Megawattpeak. Das ist genug Energie, um 1.200 Haushalte ein Jahr mit umweltfreundlichem Strom zu versorgen.

"Damit sind wir einer der größten Betreiber von Photovoltaik-Anlagen im österreichischen Handel", sagt Hans K. Reisch. Für die Kooperation mit Wien Energie ist SPAR prädestiniert. Einerseits sind die Flachdächer der Supermärkte bestens für die Aufstellung von Solarkraftwerken geeignet, andererseits verbrauchen die SPAR-Supermärkte den erzeugten Strom direkt vor Ort, etwa für Beleuchtung oder Backöfen.

Die Energiestrategie bei SPAR basiert auf drei Säulen. "An erster Stelle steht die Energieeffizienz, denn der sauberste Strom ist jener, der nicht gebraucht wird. Durch effektives Energiemanagement ist unser Stromverbrauch trotz gestiegener Anforderungen an die Kühlung in den letzten drei Jahren um sechs Prozent gesunken", meint Gerald Geiger. Bei Neubauten erreicht SPAR sogar 50 Prozent Reduktion. Bei der Energielieferung setzt SPAR ausschließlich auf sauberen Strom aus Solar- Wind- und Wasserkraft.

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