Quartalsberichte: Verkürzte Darstellung und unzulässige Interpretationen

27.03.2023
Wien Energie weist die Interpretationen rund um die aktuelle "profil"-Berichterstattung zu internen Quartalsberichten der MA5 zurück. Es wurde immer betont, dass Wien Energie zu jedem Zeitpunkt ein solides wirtschaftliches Unternehmen mit bester Bonität war und ist. Ein gutes Ergebnis ist essentiell, um die Versorgung von zwei Millionen Menschen auch in einer internationalen Energiekrise bei unsichersten Prognosen für den Winter sowie langfristige millionenschwere Investitionen in den Umbau des Energiesystems stemmen zu können. Dass das Unternehmen gleichzeitig, wie mittlerweile breit bekannt, hohe Liquiditätsmittel über die Stadt Wien und den Bund zur kurzfristigen Deckung von Kautionen an der Energiebörse am bisherigen Höhepunkt der internationalen Energiekrise benötigt hat, steht dazu in keinem Widerspruch. Ergebnis und Liquidität sind schon per Definition zwei völlig unterschiedliche Größen.

In der Berichterstattung werden einzelne Zahlen aus dem Kontext gerissen und verkürzt dargestellt. Etwa weisen die internen Quartalsberichte der MA5 keine Zahlen für die für das Kundengeschäft zuständige Vertriebstochter Wien Energie Vertriebs GmbH & Co KG aus. Oder es werden stichtagsbezogene Bewertungen von kurzfristigen bilanziellen Verbindlichkeiten dargestellt, ohne auch die entsprechenden Vermögenswerte auf der Aktiva-Seite der Bilanz zu betrachten. Die komprimierte Darstellung der wirtschaftlichen Entwicklung in den genannten internen Berichten stellen kein Gesamtbild dar, die Interpretationen sind daher nicht zulässig.

Jeder Spielraum wird an Kund*innen weitergegeben

Davon abgesehen war und ist es immer im Interesse von Wien Energie, ihren Kund*innen gute Angebote zu machen. Wien Energie war im Sommer/Herbst 2022 der günstigste Anbieter in ganz Wien. Die Kund*innen, die damals eine Bindung eingegangen sind, profitieren noch heute von den besten Preisen in der Marktregion. Anders als viele andere Markteilnehmer hat Wien Energie durchgehend auch in schwierigsten Phasen im letzten Jahr zehntausende Neukund*innen aufgenommen und immer Verträge anbieten können. Per 1. April senkt Wien Energie als einer der ersten großen Anbieter den Gaspreis für Neukund*innen auf rund 9 Cent netto - mit 12 Monaten Preisgarantie. Selbstverständlich wird das Unternehmen auch in Zukunft jeden Spielraum, den es durch gute Ergebnisse oder eine nachhaltig veränderte Marktlage hat, in den besten Kund*innenpreis investieren.

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