Die 10 besten Energiespar-Tipps

Energiesparen ist gut für dich und die Umwelt! Wir haben hier deshalb die 10 besten Energiespartipps für dich zusammengefasst.
Aktualisiert am: 25.07.2023
Glühbirne steckt in der Erde neben einer grünen Pflanze und Euromünzen und leuchtet.

Etwas zum Klimaschutz beitragen und gleichzeitig auch noch Geld sparen?

Ja, das geht, und zwar mit richtigem Energiesparen, das tut nicht nur dem eigenen Geldbörserl gut, sondern auch der Umwelt. Durch geringeren Energieverbrauch reduzierst Du den CO₂-Ausstoß und unterstützt den Kampf gegen den Klimawandel. Du trägst so aktiv dazu bei, eine nachhaltigere und zukunftsfähige Gesellschaft aufzubauen. Wichtig ist dabei, sich gewisse Routinen an- bzw. umzugewöhnen. Welche das sein könnten, zeigen wir dir hier.

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    Energiespartipp Nr. 1: Stecker ziehen und Geräte nicht im Standby-Modus laufen lassen

    Alle, die sich schon mal mit dem Thema Energiesparen auseinandergesetzt haben, haben bestimmt schon einmal von diesem Tipp gehört: Geräte vollständig vom Strom nehmen, also nicht nur den Ausschalt-Knopf betätigen, sondern wirklich den Stecker ziehen. Das verhindert, dass die Geräte nach der Benutzung im Standby-Modus weiterlaufen und somit weiterhin Strom fressen.

    Dazu gehört auch vor dem nächsten Urlaub, vor dem Schlafen gehen oder bevor man das Haus verlässt: Steckerleisten ausschalten. An Steckerleisten sammeln sich verschiedene Geräte, die am Strom hängen, das kann der Fernseher mit Spielekonsolen sein, eine Verteilerleiste neben dem Standcomputer, oder eine Leiste mit Handy Aufladegeräten neben dem Bett. Für Steckerleisten gilt das Gleiche wie für einzeln angesteckte Geräte: werden sie nicht aktiv verwendet, sollte man sie ausschalten.

    Für alle, die darüber hinaus noch mehr sparen wollen, empfiehlt sich der Energiesparmodus bei den verschiedenen Geräten. So verbrauchen Handy, Laptop und Co. deutlich weniger Strom, das spart bis zu 90 Prozent Energie.

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    Energiespartipp Nr. 2: Mit Deckel kochen!

    Bei Hobbyköch*innen und Profis besonders beliebt: Energiesparen in der Küche. Am leichtesten lässt sich das tun, wenn man sich angewöhnt, nur noch mit passendem Deckel und Töpfen zu kochen.

    Denn: der richtige Topf (passend für die Größe der Herdplatte) und der passende Deckel dazu, sparen in der Regel ein Fünftel der Energie im Vergleich zu schlechtem Geschirr ohne Deckel.

    Fun Fact: der oft gehörte Energiespartipp „Wasserkochen im Wasserkocher“ ist leider nur ein Mythos. In unserem Energiesparcheck wurde festgestellt, dass beide Arten in etwa gleich viel Energie benötigen. Hier ist es einem selbst überlassen. Am allerschnellsten wird Wasser aber in der Mikrowelle erhitzt. Wenn ihr also nur eine kleine Menge Wasser erhitzen wollt, zum Beispiel für Tee, dann könnt ihr die Tasse Wasser einfach in die Mikrowelle stellen und somit Energie und Zeit sparen.

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    Energiespartipp Nr. 3: Backrohr nicht vorheizen!

    Bleiben wir in der Küche: ein weit verbreitetes Gerücht ist es, dass moderne Heißluft-Backrohre vorgeheizt werden müssen. Durch die heutige Leistung und Isolierung ist es tatsächlich bei den meisten Gerichten so, dass Vorheizen einfach nicht nötig ist.

    Da jedes Backrohr anders funktioniert, orientieren sich die Hersteller von Fertigprodukten gerne an vorgeheizten Backrohren, so kann die Backzeit der einzelnen Gerichte optimal angegeben werden. Wer regelmäßig Fertigpizzen und Co. zubereitet, sollte sich einfach merken, wie lange welches Gericht im eignen Ofen in etwa braucht und spart sich das Vorheizen und somit Energie.

    Apropos: auch die Nachwärme des Ofens lässt sich nutzen, beim Backen den Ofen das nächste Mal vor Ablauf der Zeit ausschalten und dabei Geld sparen.

    Hier gibt's noch mehr Energiespartipps fürs Backen
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    Energiespartipp Nr. 4: Energiesparen beim Spülen

    Tatsächlich ist ein Geschirrspüler energieeffizienter als die klassische Handwäsche. Das ist so, weil das Abwaschen mit der Hand viel mehr Warmwasser benötigt wird, als ein Durchlauf im Geschirrspüler.

    Noch mehr lässt sich sparen, wenn man das Eco-Programm verwendet. Auch wenn Eco-Programme in der Regel viel länger dauern als andere, so sparen sie trotzdem Strom ein.

    Gut zu wissen: Schnelldurchlauf-Programme sind wahre Energiefresser!

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    Energiespartipp Nr. 5: Keep it cool!

    Den Gefrierschrank sollte man regelmäßig abtauen, denn eine Eisschicht im Gefrierfach frisst unnötig Energie und auch Platz. Wenn man den Gefrierschrank abtaut, spart man sich im Jahr zwischen 15 und 45 Prozent Energie.

    Die richtige Temperatur spielt auch eine wichtige Rolle, denn jedes Grad kälter braucht mehr Strom und kostet extra. Die empfohlene Temperatur für den Kühlschrank liegt zwischen +4 °C bis +6 °C und im Gefriergerät sind -18 °C optimal.

    Wer sich gerade ein neues Gerät anschaffen will und überlegt, ob es schlauer ist eine Gefriertruhe oder einen Gefrierschrank zu nehmen, dem empfehlen wir die Truhe, denn beim Aufmachen entweicht weniger Kälte, so verbraucht sie automatisch weniger Strom, um die Kühltemperatur nach dem Öffnen wieder anzupassen.

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    Energiespartipp Nr. 6: Energiesparen beim nächsten Waschgang

    Wäsche waschen leicht gemacht. Nur wenige wissen, dass alle Bakterien und Erreger schon ab 40 Grad abgetötet werden. Wer auf der sicheren Seite sein will, der verwendet neben einem guten Waschmittel einen Desinfektion-Weichspüler.

    Niedrige Temperaturen und der richtige Waschgang (Eco-Funktion) sparen Energie und Geld.

    Noch ein Tipp: Die Waschmaschine immer voll beladen. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch euren Zeitaufwand.

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    Energiespartipp Nr. 7: Richtige Beleuchtung

    Wenn es um die Beleuchtung geht, dann wissen die meisten schon Bescheid: LED ist das Leuchtmittel der Zukunft. Denn, sie verbrauchen im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen nur ein Fünftel der Energie und ihre Lebensdauer ist bis zu 50-mal so hoch.

    Durch ihre wesentlich höhere Effizienz werden LED-Lampen auch weniger heiß.

    Wir empfehlen: 800 Lumen, das entspricht einer 60 Watt Glühbirne.

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    Energiespartipp Nr. 8: Richtig Heizen und Lüften

    Heizen macht durchschnittlich mehr als 70 Prozent der Energiekosten im Haushalt aus. Deshalb ist es besonders wichtig, genau darauf zu achten, ab wann und wie man am effizientesten heizt. Und zählt jedes Grad: 1°C Raumtemperatur-Unterschied kann schon mal 6% der Heizkosten ausmachen. Generell ist es gut zu wissen, dass Verkleidungen, Vorhänge und Gegenstände vor Heizkörpern bis zu 40 Prozent höhere Heizkosten verursachen und ein Heizkörper-Thermostatventil wirkungslos machen.

    Stoßlüften ist ein wahrer Energiespartipp: in der Regel sollte man in der Heizsaison alle zwei bis drei Stunden für je fünf Minuten lüften. Kipplüften im Winter führt zu höherem Energieverbrauch und kann Schimmel verursachen.

    Die Heizung solltet ihr übrigens nie ganz abstellen, auch nicht, wenn ihr einige Tage nicht zu Hause seid. Es ist günstiger und ressourcenschonender, die Raumtemperatur konstant auf 16 Grad zu halten, als das Zimmer auskühlen zu lassen und nach dem Urlaub wieder aufzuheizen.

    Die Dos and Don'ts beim Heizen gibt's hier.
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    Energiespartipp Nr. 9: Energiesparen beim Warmwasser

    Warmwasser ist neben Heizwärme der größte Kostenfaktor auf der Stromrechnung, denn wir verwenden es jeden Tag. Egal ob in der Dusche, beim Zähneputzen oder beim Abwaschen, warmes Wasser kommt mehrmals täglich zum Einsatz, daher ist es besonders nachhaltig hier in einen Energiespar-Duschkopf oder Wasserhahn zu investieren.

    Auch wenn diese Anschaffungen in der Regel teurer sind als normale Modelle, so machen sie sich über die Jahre hinweg bezahlt. Denn sie reduzieren kaum merkbar die Durchflussmengen und sorgen damit für einen geringeren Wasser- und Energiebedarf. Die Ersparnis kann hier bis zu 100 Euro jährlich ausmachen.

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    Energiespartipp Nr. 10: Energiefreundlicheren Alternativen zur Klimaanlage nutzen

    Es ist heiß diesen Sommer und die nächsten Sommer werden aufgrund des Klimawandels noch heißer. Ohne Kühlmöglichkeit halten es viele in ihrer Wohnung kaum noch aus, besonders, wenn es auch nachts nicht abkühlt. Der Wunsch nach einer Klimaanlage ist da verständlich. Diese sind aber nicht gerade umweltfreundlich und verbrauchen auch viel Energie. Aber es gibt ja auch Alternativen wie Fernkälte, Fußbodenkühlung, richtiges Lüften und Einsetzen von Ventilatoren. Sich darüber zu informieren, lohnt sich!

Unser Tipp: Mit unserem online-Energiesparcheck findest du die Stromfresser im Haushalt und kannst Energie sparen!

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