Dekarbonisierung der Fernwärme

Wien Energie hat große Bestrebungen, den erneuerbaren Anteil der Fernwärme u.a. durch moderne Technologien wie Geothermie und Großwärmepumpen zu steigern. Damit zahlt Wien Energie auf die Zielerreichung der SDGs 7 und 11 ein.
Der Indikator erfasst den Anteil der Wärme aus Abwärme und erneuerbaren Quellen an der gesamten Wärmeerzeugung. Als erneuerbare Wärmequellen zählen Biomasse, biogener Anteil der Müllverbrennungsanlagen, (Groß)wärmepumpen, tiefe Geothermie, Biogas. Unsere Abwärmequellen umfassen die Müllverbrennungsanlagen, E-Heizer, Industriequellen.

Ziel 2030

Wien Energie treibt die dekarbonisierte Wärmeversorgung Wiens durch die Erhöhung des erneuerbaren Anteils der Fernwärme (inklusive Abwärme) auf 57% bis 2030 voran. Bis 2040 planen wir eine vollständige Dekarbonisierung der Fernwärme.

Da stehen wir im Vergleich zum Vorjahr

Absolut konnten wir 2025 +6,3 % mehr Fernwärme aus erneuerbaren Wärmeerzeugern und Abwärme einspeisen als im letzten Jahr. Dies konnte durch eine Mehrerzeugung unserer Großwärmepumpe Simmering und den Betriebsstart unserer Großwärmepumpe Spittelau erzielt werden. Durch die kälteren Wintermonate war der Wärmebedarf aus der Fernwärme allerdings +8,5 % höher, was insgesamt zu einem Rückgang des prozentualen erneuerbaren Anteils der Fernwärme führte.

Ampel steht auf Orange.