Windkraft in Radmer
Windräder drehen sich für Ihre sichere Stromversorgung.
Sie erzeugen nicht nur klimafreundlichen, regionalen Ökostrom, sie machen uns auch unabhängig von Energieimporten. Kein Wunder also, dass schon viele Orte in Österreich die Kraft des Windes für die lokale Energieerzeugung nutzen.
Auch Ihre Gemeinde hat die Chance ein starkes Zeichen für die Energiewende zu setzen: Es gibt erste Ideen zu einem Windkraftprojekt.
Wo wir aktuell mit der Planung stehen und wie die nächsten Schritte aussehen, erfahren Sie auf dieser Seite.

Windenergie für Radmer: das Projekt
Österreich will bis 2040 klimaneutral werden. Die Steiermark leistet mit seinen erneuerbaren Energieerzeugungsanlagen bereits heute einen wichtigen Beitrag zur sauberen Energieversorgung. Um das Ziel zu erreichen, brauchen wir weiter Unterstützung von Gemeinden wie Ihrer. Gemeinsam machen wir Grünflächen zu Energieflächen – unter Einhaltung strikter ökologischer Richtlinien und ohne langfristige Versiegelung.
Deshalb gibt es erste Ideen für Windkraftanlagen. Auf den ersten Blick eignen sich zwei Gebiete besonders gut dafür: der Radmerhals und der Schneckenkogel.
Die Planung befindet sich allerdings erst in der Frühphase. Das bedeutet: der Windatlas zeigt gute Windverhältnisse rund um das Gemeindegebiet, genauere Untersuchungen und eine Windmessung müssen jedoch noch durchgeführt werden.
Aus der Region für die Region
- Mit neuen Windkraftanlagen steigt die lokale, saubere Energieerzeugung. Das bringt allen was: der Region und ganz Österreich.
- Beim Bau der Windräder profitieren lokale und regionale Betriebe durch neue Aufträge.
- Windräder setzen ein Zeichen für Nachhaltigkeit in Ihrer Gemeinde. Das kommt auch bei Urlaubern an: Langjährige Analysen, Studien und Umfragen zeigen, dass Windkraft keine negativen Auswirkungen auf den Tourismus hat.
- Ihre Gemeinde bekommt langfristige, regelmäßigen Zahlungen. Davon profitieren die Bürger*innen in Radmer.
Im Überblick
Die genaue Anzahl der Windräder und die finalen Standorte hängen von den Ergebnissen der Analysen und Messungen ab.
12 bis 16 Windräder
in Radmer. 4 Windräder auf Eisenerzer Gemeindegebiet.
Mindestens 1 km von Wohngebiet entfernt errichtet.
2 Standorte
im Bereich Radmerhals und Schneckenkogel.
68.600
Haushalte versorgen die Windkraftanlagen mit Ökostrom.
4 bis 8 Jahre
wird es ungefähr dauern bis der Bau der Windkraftanlagen startet.

Aktueller Zeitplan
Die ersten Schritte in diesem Jahr:
Q1/2026
Entscheidung Projekt-Aufnahme in das Sachprogramm Wind (SAPRO) durch das Land Steiermark.
Wird das Windprojekt Radmer nicht in das Sachprogramm Wind aufgenommen, sind ornithologische Untersuchungen für die strategische Umweltprüfung geplant sowie eine Flächenwidmungsplanung.
Q2/2026
Vorbereitungen für den Start der Windmessungen.
Q3/2026
Start Windmessungen.
Sichtbarkeitsanalyse
Gemeinsam stark mit Wasserkraft
Neben der Planung neuer Windräder wird auch die Errichtung eines neuen Kleinwasserkraftwerks geprüft. Durch die Kombination beider Projekte kann so eine sinnvolle Verbindung entstehen – etwa durch die gemeinsame Nutzung einer Leitungstrasse für den erzeugten Ökostrom. Die bestehende oberirdische Stromleitung könnte abschnittsweise in die Rohrkünette unter die Erde verlegt werden. Das macht sie besonders betriebssicher und sorgt für eine verlässliche, stabile Stromversorgung in Radmer.

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