Energy Sharing Village im Dritten – Das innovative städtische Energiesystem

Mitten im 3. Wiener Gemeindebezirk entsteht mit dem „Village im Dritten“ ein Vorzeigeprojekt für klimagerechtes Wohnen und Arbeiten – inklusive eigener Energiegemeinschaft: Solarstrom vom Dach, direkt für Bewohner*innen im Quartier. 

Village im Dritten

Unser Projekt in Zahlen

Auf rund elf Hektar wird nicht nur moderner Lebensraum für tausende Menschen geschaffen, sondern auch eine der größten urbanen Energiegemeinschaften Österreichs realisiert. Durch die intelligente Vernetzung von Photovoltaik, Geothermie und Abwärmenutzung versorgt sich das Quartier weitgehend selbst mit klimaneutraler Energie für Strom, Wärme und Kühlung. Ein Meilenstein für die Energiewende im Herzen der Stadt.  

Durch die von Wien Energie betreute Erneuerbare Energiegemeinschaft (EEG), wird der direkt auf den Dächern des Quartiers erzeugte Solarstrom unter den teilnehmenden Bewohner*innen verteilt. Das schont nicht nur das Klima, sondern senkt durch die Nutzung des lokalen Niederspannungsnetzes auch Energiekosten. 

  • 1.000 kWp

    Photovoltaik-Leistung werden im Quartier installiert

  • 2.000

    Wohnungen werden errichtet und können potenziell an der Energiegemeinschaft teilnehmen

  • -57%

    Geringere Netzkosten für den lokal genutzten Ökostrom

Unser Projekt im Detail

Das Clean Energy Package der EU ermöglicht Privatpersonen im Rahmen von Erneuerbaren-Energie-Gemeinschaften selbst aktiv am Energiemarkt teilzunehmen. Sie können sich zu Gemeinschaften zusammenzuschließen und gemeinsam Strom sowie Wärme erzeugen, verteilen, verbrauchen, speichern und handeln. Energiegemeinschaften leisten künftig einen entscheidenden Anteil an der Energiewende.

"Was mit dem Ökostromgesetz im Mehrfamilienhaus rechtlich möglich geworden ist, soll mit dem Clean Energy Package der EU noch ausgedehnt werden. Hier sehe ich für Energieanbieter wie uns eine große Chance. Wir können lokale Kommunen und Stadtviertel mit unserer Expertise unterstützen, wenn sie sich bei der Energieproduktion und der Weiterverwertung zusammentun wollen."
Michael Strebl, ehemaliger Geschäftsführer Wien Energie