Heute vor einem Jahr: Isolation der Kraftwerkshelden
53 unserer Mitarbeiter*innen begaben sich vor einem Jahr in Isolation, um die Versorgungssicherheit für Wien zu gewähren. Das ist die Geschichte unserer Kraftwerkshelden.
Letzten März haben sich 53 unserer tapferen Mitarbeiter*innen bereit erklärt, für unbestimmte Zeit auf das Kraftwerksgelände zu ziehen. So haben die Freiwilligen dafür gesorgt, dass trotz der ungewissen Corona-Situation, Strom und Wärme gesichert sind. Das ist die Geschichte von zwei unserer Kraftwerkshelden.
Steven und Karl sind zwei der Helden, die mehr als 4 Wochen am Kraftwerk in Isolation waren. Wir haben sie diese intensive Zeit Revue passieren lassen:
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Kraftwerkshelden unter sich
Im Februar des letzten Jahres erreichte Corona Österreich und die Lage für Wien war klar: Die Energieversorgung für rund zwei Millionen Menschen muss sichergestellt werden. In den vier Kraftwerksstellen wurden Wohncontainer, Not-Leitstellen und provisorische Schlafräume aufgebaut. Mitte Märzen zogen dort dann 53 unserer Mitarbeiter*innen freiwillig und auf unbestimmte Zeit ein.
Zwei dieser Mitarbeiter waren Steven Schacher und Karl Ondracek, die es mit ihrer Kraftwerks-Isolation sogar in die New York Times schafften. Vier Wochen waren die beiden in den Isolationsstationen, abgeschottet von ihren Freunden, Familien und der Außenwelt. Wir haben sie interviewt und nachgefragt wie sie diese außergewöhnliche Zeit erlebt haben und ob sie es noch einmal tun würden.
"Als es hieß, dass Leute gebraucht wurden, meldete ich mich sofort."
Der Alltag eines Kraftwerkshelden
Wenn die Schicht von Steven Schacher endet und die Freizeit beginnt, dann darf es zu einem nicht kommen: Langeweile. Denn wer nicht raus darf, dem darf drinnen nicht fad werden. Um das zu garantieren, sind die Kraftwerke mit allem notwendigen ausgestattet worden.

Damit die Freizeit, außerhalb der Schichtarbeit, gut genutzt wird und sich die Mitarbeiter auch wirklich erholen können - standen ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Von Playstations, über unterschiedlichste Brettspiele bis hin zu eigenen Fitnessräumen - für alles war gesorgt. Aber: zusammen macht's mehr Spaß - so traf sich der Teil der Kollegen, der außer Dienst war, jeden Abend um 9 Uhr und puzzelten und spielten gemeinsam. Insgesamt stellen unsere Quarantäne-Helden in der vierwöchigen Isolation 20 Puzzles mit 2.000 Puzzle-Teilchen fertig.
Aber auch Teamgeist wurde großgeschrieben, denn außerhalb der Schichten unterstützten sich die Kraftwerkshelden gegenseitig. Wie Steven, der in seiner Isolations-Freizeit nicht selten im Kontrollraum seine Kollegen unterstützte, sei es fachlich oder moralisch.
Sicher versorgt - auch ohne Isolation
Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorüber. Seit November herrschen wieder Ausgangsbeschränkungen und Lockdowns, mit weitreichenden Maßnahmen für unsere Kund*innen und auch unsere Mitarbeiter*innen, die weitestgehend aus dem Homeoffice arbeiten. Mittlerweile haben sich Modelle gefunden, die es ermöglichen, die Versorgungssicherheit, auch ohne Kraftwerks-Quarantäne, zu garantieren.
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Das Arbeiten ist jedoch dennoch nicht wie früher. Was jetzt anders ist haben wir in vier Punkten zusammengefasst:
- Wöchentliche Tests des Kernpersonals
- Kontaktlose Schicht-Übergabe
- Warte in gesondertem Raum - nur Mitarbeiter*innen der jeweiligen Schicht dürfen die Räumlichkeit betreten.
- Desinfektion der gesamten Räumlichkeiten zwischen den Schichten
Wir möchten uns bei allen unseren Mitarbeiter*innen bedanken, die in dieser Zeit so verlässlich für Wien da sind!





