Energiesparservice Glossar

In unserem Glossar erklären wir Ihnen die wichtigsten Begriffe rund um das Thema Energiesparen.

A | B | D | E | F | H | I | J | K | L | M | N | O | P | R | S | U | V | W | Z

A

Abwärme

Als Abwärme bezeichnet man Wärme, die bei Prozessen als Nebenprodukt anfällt. Manchmal wird es auch Abhitze genannt. Häufig entweicht diese Wärme ungenutzt in die Umwelt. Manchmal entsteht dabei sogar noch ein zusätzlicher Energieaufwand, etwa für Pumpen, Ventilatoren oder Kühlaggregate.
Die Abwärme von Geräten und der Beleuchtung kann in Häusern einen Teil des Heizenergiebedarfs abdecken. In den Sommermonaten verursacht diese Wärme allerdings häufig eine unerwünschte Erwärmung.

B

Betriebsstrom

Der Betriebsstrom ist der Strom, der für den Betrieb einer Heizanlage benötigt wird. Heutzutage umfasst eine Heizanlage viele elektronische Komponenten wie Pumpen, Brenner, Regelungsanlagen, Kompressoren, Zeitschaltuhren und Wärmefühler. Alle diese Komponenten verbrauchen Strom. Allen voran die Pumpen.

Betriebskosten

Betriebskosten entstehen dem/der Eigentümer*in eines Gebäudes oder Grundstücks. Das umfasst zum Beispiel Grundsteuer, Reinigung, Wartung, Überwachung und Versicherungen. Besitzer*innen können die Kosten auf die Mieter*innen umlegen und unter anderem als Pauschale berechnen.

D

Durchlauferhitzer

Ein Durchlauferhitzer wird zur Warmwasserbereitung verwendet. Das eingehende Leitungswasser wird nicht warm gespeichert, sondern beim Durchlaufen erhitzt - also erst dann, wenn es tatsächlich benötigt wird.

E

Energieeffizienz

Bei der Energieeffizienz geht es um einen Aufwand-Nutzen-Vergleich. Die Effizienz eines Gebäudes ergibt sich aus der erforderlichen Energiemenge an Energieträgern (Primärenergiebedarf), um ganzjährig eine behagliche Raumtemperatur und ausreichende Warmwassermenge in einem Gebäude sicherzustellen. Die Effizienz ist umso höher, je geringer der erforderliche Primärenergiebedarf eines Gebäudes im Vergleich zum Nutzen ist.

Auf Elektrogeräte bezogen, sagt die Energieeffizienz aus, wie viel Strom zur Erreichung eines bestimmten Ziels aufgewendet werden muss. So wird ein moderner Staubsauger energieeffizienter sein, als ein 10 Jahre altes Gerät, da sich verschiedenste Technologien weiterentwickelt haben und das Staubsaugen inzwischen mit weniger Energie möglich ist.

Energieeffizienz-Label

Das Energieeffizienz-Label hat die Abstufungen A bis G. Ein Gerät der Kategorie A ist energieeffizient und der Kategorie G verschwenderisch.

Energiemonitor oder Energiekostenmessgerät

Ein Energiemonitor (oder Energiekostenmessgerät) ist ein Messgerät, dass zur Überwachung des Energieverbrauchs in zum Beispiel einem Haushalt dient. Das hilft dabei, Potential fürs Energiesparen zu finden.

Es gibt Energiemonitore unterschiedlicher Arten: Messgeräte für die Kontrolle einzelner Verbraucher*innen und andere, die den Verbrauch eines ganzen Haushalts oder Gebäudes zusammen überwachen.

Energiesparpotential

Als Energiesparpotenzial bezeichnet man die Menge an Energie, die eingespart werden kann. Möglichkeiten zum Energiesparen sind zum Beispiel das Absenken der Raumtemperatur über Nacht oder die Reduzierung des Energiebedarfs durch LED Lampen.

Energiesparlampe

Das ist eine Leuchtstofflampe, die aufgrund anderer Bauweise und Technik weniger Strom verbraucht und eine längere Lebensdauer hat als eine herkömmliche Glühbirne. Ein großer Nachteil dieser Art Leuchtmittel ist, dass Quecksilber verwendet wird.

Bei einer gewöhnlichen Glühlampe leuchtet ein weiß glühender Draht aus Wolfram in einem luftleeren Glaskörper. Der größte Teil der Energie wird aufgewendet, um den Draht auf 2000 °C aufzuheizen. Nur 5 % des Stroms werden dabei als Licht in den Raum zurückgegeben. Die Lebensdauer der Glühbirne ist kurz — sie leuchtet nur etwa 1000 Stunden.

Bei stabförmigen oder kompakten Leuchtstofflampen liegt die Lichtausbeute der Stromzufuhr schon bei 25 bis 40 %. Hier leuchtet kein Draht, sondern ein spezieller Leuchtstoff. Dieser befindet sich auf der Innenseite eines Glasrohres, das mit Edelgas und Quecksilberdampf gefüllt ist. Von beiden Seiten ragen Elektroden in das Glasrohr hinein, die von Strom durchflossen werden. Sie regen das Gas an, eine für unser Auge zunächst nicht sichtbare langwellige UV-Strahlung abzugeben. Die Leuchtstoffe an der Glaswand wandeln diese Strahlung in sichtbares Licht um. Im Gegensatz zur Glühbirne erreichen Energiesparlampen ihre volle Lichtleistung erst nach einigen Sekunden bis Minuten, da eine bestimmte Betriebstemperatur erreicht werden muss.

Zum Zünden einer Leuchtstofflampe reicht die Netzspannung von 230 Volt nicht aus. Um eine höhere Spannung zu erzeugen, brauchen alle Energiesparlampen ein Vorschaltgerät.

F

Fernwärme

Unter Fernwärme versteht man das Transportsystem von Wärmeenergie (Warmwasser oder Heizdampf). Hier wird die Abwärme aus Produktions- oder Energieerzeugungsprozessen zur Beheizung ganzer Siedlungen oder Stadtteile genutzt. Sie wird durch Rohrsysteme dorthin geleitet. Die Temperatur des Wassers in den Fernwärmeleitungen liegt zwischen 60 und 110 °Celsius. Die Abwärmenutzung ist umweltfreundlich und verbessert den Wirkungsgrad von stromerzeugenden Kraftwerken.

H

Halogenlampe

Halogenlampen sind in vielen Haushalten verbreitet. Es sind verbesserte und sehr kompakte Glühlampen, die Strom bis zu 15 % in Licht umwandeln. Bei Glühbirnen sind es nur 5 - 10 %, bei Energiesparlampen 35 %.

I

Idle Modus

Als Idle-Modus, auch Leerlauf genannt, wird der Zustand eines Elektrogerätes bezeichnet, wenn es eingeschalten ist, aber nicht verwendet wird. Das ist besonders bei Laptops, TVs oder Spielkonsolen sehr verbreitet. Der Idle Modus ist nicht zu verwechseln mit dem Standby-Modus, bei dem das Elektrogerät nicht vollständig heruntergefahren, aber auch nicht komplett eingeschalten ist.

J

Joule

Joule ist eine internationale Maßeinheit für Energie, mechanische Arbeit und Wärmemenge. Die Arbeit von einem Joule wird verrichtet, wenn man beispielsweise einen Körper mit der Gewichtskraft von einem Newton um einen Meter hochhebt. 1 Newton entspricht hier ca. 100 Gramm.

Die Bezeichnung Joule wurde zu Ehren des Physikers James Prescott Joule (1818 bis 1889) gewählt. Er hatte bewiesen, dass jede Wärmemenge einer bestimmten Arbeit entspricht. Deshalb werden Arbeit, Energie und Wärmemenge als gleiche Größe angesehen.

K

Kilowattstunde (kWh)

Die Kilowattstunde ist genau wie Kilojoule eine physikalische Einheit für Arbeit und Energie (Strom, Wärme etc.). Wie viel Energie für den Betrieb eines Geräts verbraucht wird, hängt einerseits von der Leistung des Geräts (Watt), aber auch von der Nutzungsdauer ab. Ein Beispiel: Eine 60-Watt-Glühbirne verbraucht in 30 Minuten 0,03 kWh Strom (0,06 kW x 0,5 h).

Kühl-Gefrier-Kombination

Bei einer Kühl-Gefrier-Kombination sind Gefrier- und Kühlbereich getrennt. Meistens können diese Teile mit einer separaten Tür geöffnet werden. Bei einigen Geräten ist es notwendig, dass man die Kühlschranktür offen hält, um in das Gefrierfach zu kommen.

L

LED

LED ist die Abkürzung für Light Emitting Diode, zu deutsch Leuchtdiode. Sie strahlt Licht aus, wenn Strom hindurchfließt. Durch spezielle Beimischungen im Halbleitermaterial lässt sich die Farbe des ausgesendeten Lichtes beeinflussen. LEDs haben viele Vorteile gegenüber Glühlampen, einschließlich geringerem Stromverbrauch, längerer Lebensdauer, verbesserter physikalischer Robustheit, geringerer Größe und schnellerem Schalten.

Leerlaufverluste

Leerlaufverluste entstehen, wenn ein Elektrogerät im Idle-Modus ist. Das Gerät ist vollständig eingeschalten, wird aber nicht verwendet und befindet sich daher im Leerlauf.

M

Mischbeleuchtung

Bei Mischbeleuchtung werden Leuchtmittel von verschiedenen Kategorien verwendet, zum Beispiel Energiesparlampen und Glühbirnen.

N

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit bezeichnet den bewussten Umgang mit der Umwelt und natürlichen Ressourcen, um sie für nachfolgende Generationen zu erhalten. Die Befriedigung der Bedürfnisse der Gegenwart soll somit die Möglichkeiten der zukünftigen Generationen nicht einschränken. Dabei werden ökologische, ökonomische, technische und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigt.

Niedrigenergiehaus

Als Niedrigenergiehaus bezeichnet man einen Energiestandard für Neubauten oder sanierte Altbauten, die energietechnische Anforderungsniveaus unterschreiten.

Grundlage eines Niedrigenergiehauses ist eine besonders gute Wärmedämmung des Daches und der Außenwände. Eine ausreichende Wärmedämmung der Außenwände, Fenster und Außentüren sorgen dafür, dass die aufgewendete Leistung zur Beheizung gegenüber der anliegenden Außenlufttemperatur gering ist. Ein guter Wert für Niedrigenergiehäuser liegt bei einer Energiekennzahl von unter 30 kWh/m2a.

Nullenergiehaus

Nullenergiehaus ist ein Energiestandard für Gebäude. Dieser wird erreicht, wenn man einem Gebäude weniger Energie zuführen muss, als es selbst produziert. Das wird zum Beispiel mit Solaranlagen erreicht. Dabei wird als Zeitraum ein Jahr betrachtet.

O

Ökostrom

Mit dem Begriff Ökostrom bezeichnet man Strom, bei dem elektrische Energie aus umweltfreundlichen, erneuerbaren Energiequellen hergestellt wird.

Dies geschieht in Abgrenzung zu konventionell erzeugtem Strom aus Kernenergie und fossilen Energieträgern. Als konventionell wird Strom bezeichnet, der hauptsächlich aus Kohle, Erdöl und Erdgas gewonnen wird. Andere Wörter für Ökostrom sind auch Begriffe wie Grünstrom und Naturstrom.

P

Primärenergie

Primärenergie ist der Energieinhalt von direkt in der Natur vorkommenden Energieträgern. Natürliche Energieträger sind zum Beispiel Holz, Steinkohle, Wind oder Uran in der Ursprungsform. Die meisten Energieträger müssen für ihre Nutzung als Endenergie erst umgewandelt werden (z. B. Erdöl in Benzin oder Kohle in Strom).

Passivhaus

Als Passivhaus bezeichnet man ein Gebäude mit einer sehr hohen Wärmedämmung, das mit dem Funktionsprinzip eines Wärmetauschers Lüftungswärmeverluste stark reduziert. In der Regel brauchen diese Gebäude keine klassische, wassergeführte Gebäudeheizung. Ein Passivhaus muss eine Energiekennzahl von unter 10 kWh/m2a erreichen.

Photovoltaik

Photovoltaik bzw. Fotovoltaik bezeichnet die direkte Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie. Meist wird Sonnenlicht mittels Solarzellen umgewandelt.

Heute ist das größte und wichtigste Anwendungsgebiet die netzgebundene Stromerzeugung auf Dachflächen und als Freiflächenanlage. Damit ersetzt man konventionelle Kraftwerke. Die Photovoltaik-Anlagen galten lange als die teuerste Form der Stromerzeugung unter den erneuerbaren Energien. Mittlerweile ist das durch die starken Kostensenkungen der Anlagenkomponenten anders.

R

Raumkühlgerät

Unter einem Raumkühlgerät versteht man üblicherweise ein Gerät zur Klimatisierung, um einen Raum zu kühlen. Ein weiterer Anwendungsfall kann auch die Entfeuchtung der Luft eines einzelnen Raums sein. Zur Verdeutlichung spricht man manchmal auch von einem Einzelraum-Klimagerät im Gegensatz zu einer zentralen Klimaanlage.

Häufig werden sogenannte Split-Klimageräte verwendet, die aus einem Innengerät und einem Außengerät bestehen. Das Innengerät hängt oft oben an einer Wand, kann aber auch eine Deckenkassette sein. Das Außengerät ist dann entweder an einer Außenwand befestigt oder auf einem Dach. Solche Geräte bringen meistens Kälteleistungen von einigen Kilowatt und können sehr energieeffizient arbeiten.

Es gibt auch Kompakt-Klimageräte, die ähnlich wie das Innengerät eines Split-Geräts an einer Wand befestigt werden können, aber die gesamte Technik enthalten (Monoblock-Bauweise). Dafür werden nur zwei Luftkanäle durch die Wand benötigt, aber kein Außengerät. Tendenziell sind Kompaktgeräte weniger energieeffizient als Split-Geräte. Mobile Kompakt-Raumklimageräte hingegen haben meist Rollen und erfordern keinen eigentlichen Einbau, sondern nur die Montage von ein oder zwei Luftschläuchen, die ins Freie führen. Das ist zwar die kostengünstigste Lösung, aber es gibt auch Nachteile. Einer der größten ist die begrenzte Kälteleistung und eine sehr niedrige Energieeffizienz (also einen entsprechend hohen Stromverbrauch), und sie können sehr laut werden.

Raumtemperatur

Die Raumtemperatur sollte im Wohnbereich möglichst rund 20 °C betragen, sofern die Temperatur als behaglich empfunden wird. Jedes Grad weniger spart Heizenergie.

Unsere Empfehlung:

  • Wohnbereich: 20 °C
  • Küche: 18 °C
  • Schlafzimmer: 17 °C

Entscheidend ist in allen Fällen die individuelle Behaglichkeitstemperatur.

S

Smart Home

Ins Deutsche lässt sich Smart Home mit den Begriffen „intelligentes Wohnen“ oder „intelligentes Zuhause“ übersetzen. Das steht als Oberbegriff für technische Lösungen, mit denen sich Geräte in Wohngebäuden vernetzen und fernsteuern lassen.

Smart Meter

Smart Meter sind digitale Zähler, die Verbrauchsmengen und Verbrauchszeit von Strom, Gas und Wasser anzeigen und aufzeichnen. Wenn der Smart Meter auch an das Internet angeschlossen ist, kann er direkt die Daten an den Messdienstleister übermitteln. Über ein zusätzliches Display am Gerät selbst können Verbraucher*innen erkennen, wie viel sie wann verbrauchen. Mehr Informationen zum Smart Meter finden Sie hier.

Solaranlage

Solaranlagen sind technische Anlagen, die Sonnenenergie in eine andere Energieform, Strom oder Wärme, umwandeln.

Solarzelle

Die Solarzelle wird auch photovoltaische Zelle genannt und ist ein elektrisches Bauelement. Es wandelt Strahlungsenergie, meist Sonnenlicht, in elektrische Energie um. Diese Umwandlung mithilfe von Solarzellen ist auch als Photovoltaik bekannt.

Standby

Der Standby-Modus bedeutet, dass ein Gerät jederzeit auf Knopfdruck oder mit Hilfe einer Fernbedienung und ohne Vorlaufzeit in den Aktivmodus versetzt werden kann. Damit das funktioniert, muss das Gerät ständig mit Strom versorgt werden.

Standby-Verluste

Wenn elektrische Geräte im Standby-Modus sind, entstehen sogenannte Standby-Verluste. Darunter versteht man den Bedarf eines Geräts an elektrischer Energie, der selbst dann anfällt, wenn das Gerät nicht in Betrieb ist. Das bedeutet, dass sich das Gerät lediglich in Bereitschaft (in einem Energiesparmodus) befindet. Viele Leute haben ihre Geräte im Standby-Modus, anstatt sie auszuschalten. Oft sind Ausschaltknöpfe gut versteckt und man ist schlichtweg zu bequem, diese zu bedienen. Dieser Stromverbrauch ist unnötig.

Abhilfe gegen Standby-Verluste schaffen Sie zum Beispiel mit schaltbaren Steckerleisten. Für schlecht zugängliche Stellen gibt es diese auch mit einem verlängerten Schalter. Alternativ können auch durch eine Zeitschaltuhr gesteuerte Steckdosen oder funkgesteuerte Steckdosen zum Ein- und Ausschalten eine Lösung sein.

U

Umwälzpumpe

Eine Umwälzpumpe in einer Heizungsanlage ist eine Kreiselpumpe. Sie führt das erwärmte Wärmeträgermedium (meist Wasser) zu den Heizkörpern und Hausanschlussstationen im geschlossenen Kreislauf. Gleichzeitig befördert sie von dort das abgekühlte Wasser aus dem Rücklauf wieder zurück, um es in der Heizung erneut zu erwärmen.

V

Verbrauchskosten

Verbrauchskosten sind die verbrauchsabhängigen Kosten für Heizenergie und Hilfsenergie (Strom) und somit Bestandteil der Heizungskosten und Warmwasserkosten. In Mehrfamilienhäusern werden die anteiligen Verbrauchskosten mit Heizkostenverteilern (z. B. Verdunster), Wärmemengenzählern und Warmwasserzählern ermittelt.

Vollkosten

Die Vollkosten oder Gesamtkosten ergeben sich aus der Summe von

  • Betriebskosten,
  • Verbrauchskosten und
  • Kapitalkosten.

Sie ermöglichen einen objektiven Vergleich, wie schnell sich zum Beispiel der Ersatz einer Heizanlage bezahlt macht, wenn man sich die Heizkosten im Detail ansieht.

W

Wohnfläche

Unter Wohnfläche versteht man die Fläche, die ausschließlich zu einer Wohnung gehört und zu Wohnzwecken genutzt wird (z.B. Wohnzimmer, Vorzimmer, Bad etc.).

Wärmepumpe

Wärmepumpen entziehen der Umgebung Wärmeenergie, heben sie durch die Verdichtung des Kältemittels auf ein höheres Niveau und liefern daraus Wärme zum Beheizen eines Gebäudes. Das macht sie für Neubauten und gut gedämmte Altbauten zu besonders geeigneten Heizsystemen.

Z

Zirkulationspumpe

Bei der Zirkulationspumpe handelt es sich um eine Umwälzpumpe, die Warmwasser in der Zirkulationsleitung in Bewegung hält. Sie wird vorwiegend in Häusern mit zentraler Warmwasserbereitung (keine Durchlauferhitzer) und mehreren Zapfstellen auf mehreren Etagen eingesetzt.

Der Zirkulationskreis ist eine Erweiterung der Warmwasserleitung: Von der am höchsten bzw. weitesten entfernten Zapfstelle führt eine weitere Leitung zurück zum Kaltwasseranschluss des Wärmeerzeugers bzw. des Wärmespeichers.

In dieser Leitung ist die Zirkulationspumpe eingebaut, die das warme Wasser im Kreislauf ununterbrochen umwälzt.

Energiesparservice Glossar - Wien Energie