5 Tipps für ein nachhaltiges Ostern
Eier färben, Osterkörbchen verstecken und gutes Essen. Ostern steht wieder vor der Tür und wir haben die 5 besten Tipps für ein nachhaltiges Osterfest.
Energiesparen zu Ostern
Über die Feiertage steigt der Energieverbrauch normalerweise an, denn zu dieser Zeit geht es in den meisten Küchen besonders heiß her. Selbst gefärbte Eier und eine hausgemachte Osterjause gehören zu einem gelungenen Osterfest dazu. Wir haben fünf Tipps zusammengestellt, mit denen man zu Ostern Energiesparen kann:
1. Wie kocht man am energiesparendsten Eier?
Wir haben gemeinsam mit Frau Susi aus der Vollpension den ultimativen Eierkochtest durchgeführt: Eierkocher vs. Kochtopf.
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Am nachhaltigsten lassen sich Eier also mit dem Eierkocher kochen. Warum ist das so? Aufgrund der geringen Wassermenge, die verbraucht wird, wird weniger Strom benötigt als bei einem herkömmlichen Kochtopf. Auch interessant: Je mehr Eier gleichzeitig gekocht werden, desto nachhaltiger ist es. Denn: bei mehr Eiern wird weniger Wassermenge verbraucht. Weil die Eier in dem Gerät nicht gekocht, sondern durch den Wasserdampf gegart werden, führt weniger Wasser dazu, dass der Dampf dann in größerer Menge an der insgesamt größeren Eieroberfläche kondensieren und wieder verdampfen kann.
Wer keinen Eierkocher besitzt, kann auch auf einen herkömmlichen Wasserkocher zurückgreifen. Verwendet man diesen, anstatt das Wasser im Kochtopf selbst aufkochen zu lassen, kann man ca. 1/3 der Energie einsparen. Zu beachten: den Wasserkocher nur mit der tatsächlich benötigten Menge Wasser befüllen!
2. Richtig vorheizen

Was viele nicht wissen: Nicht bei allem zahlt sich das Vorheizen aus! Das Backrohr muss nicht immer schon die optimale Temperatur beim Hineingeben der Produkte haben. So zahlt sich das Vorheizen vor allem bei sensiblen Backwaren, wie Blätterteig, Brot oder Biskuitteig aus. Beim Backen von anderen Leckereien, wie Keksen, kann zu Ostern durch weniger vorheizen leicht Energie gespart werden. Geheimtipp:
Bei langen Backzeiten (ab 40 Min.) kann der Ofen schon 10 Minuten vor Ende abgedreht werden – so wird die Nachwärme optimal genutzt!
3. Eier nachhaltig färben
Eierfärben ist wohl der bekannteste Osterbrauch. Herkömmliche Farben, die es im Supermarkt oder anders wo zu kaufen gibt, sind für ein schönes Ergebnis gar nicht notwendig. Eier lassen sich nämlich einfach und umweltschonend mit unverarbeiteten Lebensmitteln aus der Natur einfärben.
- Rot: Rote Rübe, rote Zwiebelschalen, Schwarze Johannisbeere, roter Malventee
- Gelb/Orange: Safran, Kamillenblüten, Curcuma-Wurzel (Pulver), Karotten
- Braun: schwarzer Tee, Zwiebel- und Walnussschalen
- Grün: Spinat, Brennnesselblätter, Petersilie
- Blau bis Lila: Rotkohlblätter, Holunderblütensaft, Heidelbeeren
Zusatztipp: Übrig gebliebene Eierschalen von Ostern lassen sich großartig als Dünger für Hauspflanzen verwenden
4. Bei der Deko und dem Ostermenü auf Nachhaltigkeit achten

Sowohl bei der Dekoration als auch beim Ostermenü kann auf Nachhaltigkeit geachtet werden. Beispielsweise eignen sich Sträucher und Blumen, die man bei einem Spaziergang oder im Garten findet, ideal für die Osterdeko. Das Internet hält zahlreiche Tipps zur Gestaltung bereit. Beim Ostermenü rentiert es sich, auf regionale Produkte oder vielleicht sogar ein veganes Menü zu setzen.
5. Restlverwerten zu Ostern
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Wer kennt es nicht: Das Osterfest ist vorbei, aber es sind immer noch Ostereier und Schokohasen übrig? Bitte auf keinen Fall wegwerfen. Aus den restlichen Eiern und den Schokohasen und lassen sich ganz einfach köstliche Gerichte, wie ein Eieraufstrich oder eine Schokotorte zaubern. Dass so Energie und Ressourcen gespart werden, weiß auch Frau Susi von der Vollpension.
Wer nicht nur zu Ostern Energie sparen möchte, kann sich unsere praktischen Energiespar-Tipps fürs Keksebacken ansehen.


