Abwärme und Restwärme

Die Nutzung bereits vorhandener Wärme kann den zusätzlichen Energiebedarf für die Wärmeerzeugung reduzieren. Deshalb spielt Abwärme und Restwärme eine wichtige Rolle bei der Weiterentwicklung der Fernwärme. Wien Energie nutzt die Abwärme aus Gewerbe- und Industriebetrieben und forscht daran, Restwärme zum Beispiel im Kanalwasser oder im Rauchgas zu verwenden.

Eröffnung Großwärmepumpe
Die weißen hohen Gebäude der Uno City spiegeln sich im Kaiserwasser wieder, umgeben von Bäumen unter einem klaren blauen Himmel.

Schon gewusst?

  • Zur Nutzung von vorhandener Abwärme braucht man meistens eine Wärmepumpe oder einen Wärmetauscher. Das hängt davon ab, welche Temperatur die Ausgangsquelle hat.
  • Bei der UNO-City wird Kälte zur Wärme. Wärmepumpen wandeln hier die Abwärme, die bei der Kühlung entsteht, in Fernwärme um. Pro Jahr werden auf diese Weise immerhin 18.000 Megawattstunden in das Fernwärmenetz eingespeist.
  • Die Großwärmepumpe im Kraftwerk Simmering erzeugt mit 40 Megawatt Leistung Fernwärme für rund 25.000 Wiener Haushalte.
  • Europas leistungsstärkste Wärmepumpen stehen ebenfalls in Simmering: Wien Energie nutzt die im gereinigten Abwasser der ebswien Kläranlage enthaltene Wärme und speist sie mithilfe von Großwärmepumpen in das Fernwärmenetz ein.

Unsere innovative Abwärme-Nutzung

Großwärmepumpe Kläranlage

Europas leistungsstärkste Großwärmepumpe mitten in Wien: Mit der Großwärmepumpe bei der ebswien Kläranlage erzeugen wir Fernwärme für Wien. Zwei Drittel der dafür benötigten Energie stammen aus der Abwärme des gereinigten Klärwassers. Der benötigte Strom kommt aus dem nahegelegenen Donaukraftwerk Freudenau. In der ersten Ausbaustufe erzeugen drei Wärmepumpen mit insgesamt 55 Megawatt Leistung Fernwärme für bis zu 56.000 Wiener Haushalte. Bis 2027 soll die Leistung im Vollausbau auf 110 Megawatt verdoppelt werden. Im Vollausbau kann die Großwärmepumpe den Anteil erneuerbarer Fernwärme um bis zu 13 Prozent erhöhen. Die erste Ausbaustufe wurde aus Mitteln der Umweltförderung des BMK gefördert.

Schnittenheizung

450 Schnitten pro Minute bäckt der weltgrößte Waffelbackofen am Manner-Produktionsstandort in Wien-Hernals. Dabei entstehen nicht nur die weltberühmten süßen Köstlichkeiten, sondern die gewonnene Abwärme des Ofens versorgt auch den eigenen Betrieb mit Energie. Positiver Nebeneffekt: Die Wärme wird auch in das Fernwärmenetz eingespeist. Diese Lösung der beiden Kooperationspartner versorgt rund 600 Haushalte mit Wärme für Heizung und Warmwasser. Das schafft einen doppelten Nutzen: Manner nutzt die Abwärme im eigenen Betrieb, zusätzlich wird Wärme in das Fernwärmenetz eingespeist. Gefördert wurde das Projekt aus Mitteln der Umweltförderung des BMK.

Wärme aus gebrauchtem Badewasser

Seit Mitte der 50er-Jahre sorgt die Thermalquelle in Oberlaa für Heilung und Entspannung. Ab Seit 2022 hat die Therme Wien noch einen weiteren Zweck: Wien Energie nutzt die Restwärme des Thermal-Abwassers mittels Wärmepumpen zur Fernwärmegewinnung. Aus gebrauchtem Badewasser wird so Wärme für rund 1.900 Haushalte in Oberlaa. Gefördert wurde das Projekt aus Mitteln der Umweltförderung des BMK.

Abwärme aus dem Rechenzentrum

Das Rechenzentrum von Digital Reality heizt die Klinik Floridsdorf. Wir haben dafür eine Wärmepumpenanlage errichtet, die an der Kühlanlage des Rechenzentrums angeschlossen wird. Die Anlage "recycelt" überschüssige Wärme aus den Serverräumen und wandelt diese in Fernwärme für die Klinik um. Künftig sollen 50 bis 70 Prozent des Wärmebedarfs der Klinik auf diese Weise gedeckt werden. Dadurch können jährlich bis zu 4.000 Tonnen CO₂-Emissionen vermieden werden.

Großwärmepumpe Kläranlage

Europas leistungsstärkste Großwärmepumpe mitten in Wien: Mit der Großwärmepumpe bei der ebswien Kläranlage erzeugen wir Fernwärme für Wien. Zwei Drittel der dafür benötigten Energie stammen aus der Abwärme des gereinigten Klärwassers. Der benötigte Strom kommt aus dem nahegelegenen Donaukraftwerk Freudenau. In der ersten Ausbaustufe erzeugen drei Wärmepumpen mit insgesamt 55 Megawatt Leistung Fernwärme für bis zu 56.000 Wiener Haushalte. Bis 2027 soll die Leistung im Vollausbau auf 110 Megawatt verdoppelt werden. Im Vollausbau kann die Großwärmepumpe den Anteil erneuerbarer Fernwärme um bis zu 13 Prozent erhöhen. Die erste Ausbaustufe wurde aus Mitteln der Umweltförderung des BMK gefördert.

Schnittenheizung

450 Schnitten pro Minute bäckt der weltgrößte Waffelbackofen am Manner-Produktionsstandort in Wien-Hernals. Dabei entstehen nicht nur die weltberühmten süßen Köstlichkeiten, sondern die gewonnene Abwärme des Ofens versorgt auch den eigenen Betrieb mit Energie. Positiver Nebeneffekt: Die Wärme wird auch in das Fernwärmenetz eingespeist. Diese Lösung der beiden Kooperationspartner versorgt rund 600 Haushalte mit Wärme für Heizung und Warmwasser. Das schafft einen doppelten Nutzen: Manner nutzt die Abwärme im eigenen Betrieb, zusätzlich wird Wärme in das Fernwärmenetz eingespeist. Gefördert wurde das Projekt aus Mitteln der Umweltförderung des BMK.

Wärme aus gebrauchtem Badewasser

Seit Mitte der 50er-Jahre sorgt die Thermalquelle in Oberlaa für Heilung und Entspannung. Ab Seit 2022 hat die Therme Wien noch einen weiteren Zweck: Wien Energie nutzt die Restwärme des Thermal-Abwassers mittels Wärmepumpen zur Fernwärmegewinnung. Aus gebrauchtem Badewasser wird so Wärme für rund 1.900 Haushalte in Oberlaa. Gefördert wurde das Projekt aus Mitteln der Umweltförderung des BMK.

Abwärme aus dem Rechenzentrum

Das Rechenzentrum von Digital Reality heizt die Klinik Floridsdorf. Wir haben dafür eine Wärmepumpenanlage errichtet, die an der Kühlanlage des Rechenzentrums angeschlossen wird. Die Anlage "recycelt" überschüssige Wärme aus den Serverräumen und wandelt diese in Fernwärme für die Klinik um. Künftig sollen 50 bis 70 Prozent des Wärmebedarfs der Klinik auf diese Weise gedeckt werden. Dadurch können jährlich bis zu 4.000 Tonnen CO₂-Emissionen vermieden werden.

Großwärmepumpe Kläranlage

Europas leistungsstärkste Großwärmepumpe mitten in Wien: Mit der Großwärmepumpe bei der ebswien Kläranlage erzeugen wir Fernwärme für Wien. Zwei Drittel der dafür benötigten Energie stammen aus der Abwärme des gereinigten Klärwassers. Der benötigte Strom kommt aus dem nahegelegenen Donaukraftwerk Freudenau. In der ersten Ausbaustufe erzeugen drei Wärmepumpen mit insgesamt 55 Megawatt Leistung Fernwärme für bis zu 56.000 Wiener Haushalte. Bis 2027 soll die Leistung im Vollausbau auf 110 Megawatt verdoppelt werden. Im Vollausbau kann die Großwärmepumpe den Anteil erneuerbarer Fernwärme um bis zu 13 Prozent erhöhen. Die erste Ausbaustufe wurde aus Mitteln der Umweltförderung des BMK gefördert.

Schnittenheizung

450 Schnitten pro Minute bäckt der weltgrößte Waffelbackofen am Manner-Produktionsstandort in Wien-Hernals. Dabei entstehen nicht nur die weltberühmten süßen Köstlichkeiten, sondern die gewonnene Abwärme des Ofens versorgt auch den eigenen Betrieb mit Energie. Positiver Nebeneffekt: Die Wärme wird auch in das Fernwärmenetz eingespeist. Diese Lösung der beiden Kooperationspartner versorgt rund 600 Haushalte mit Wärme für Heizung und Warmwasser. Das schafft einen doppelten Nutzen: Manner nutzt die Abwärme im eigenen Betrieb, zusätzlich wird Wärme in das Fernwärmenetz eingespeist. Gefördert wurde das Projekt aus Mitteln der Umweltförderung des BMK.

Wärme aus gebrauchtem Badewasser

Seit Mitte der 50er-Jahre sorgt die Thermalquelle in Oberlaa für Heilung und Entspannung. Ab Seit 2022 hat die Therme Wien noch einen weiteren Zweck: Wien Energie nutzt die Restwärme des Thermal-Abwassers mittels Wärmepumpen zur Fernwärmegewinnung. Aus gebrauchtem Badewasser wird so Wärme für rund 1.900 Haushalte in Oberlaa. Gefördert wurde das Projekt aus Mitteln der Umweltförderung des BMK.

Abwärme aus dem Rechenzentrum

Das Rechenzentrum von Digital Reality heizt die Klinik Floridsdorf. Wir haben dafür eine Wärmepumpenanlage errichtet, die an der Kühlanlage des Rechenzentrums angeschlossen wird. Die Anlage "recycelt" überschüssige Wärme aus den Serverräumen und wandelt diese in Fernwärme für die Klinik um. Künftig sollen 50 bis 70 Prozent des Wärmebedarfs der Klinik auf diese Weise gedeckt werden. Dadurch können jährlich bis zu 4.000 Tonnen CO₂-Emissionen vermieden werden.