Informationspflicht lt. UIG

Wien Energie ist laut der Störfallinformationsverordnung dazu verpflichtet, die folgenden Öffentlichkeitsinformation/Notfallinformation über die Gefahr von schweren Unfällen zur Verfügung zu stellen.

Spittelau

Zur Bereitstellung von Fernwärme betreibt die Wien Energie GmbH am Standort 1090 Wien, Spittelauer Lände 45 die Müllverbrennungsanlage Spittelau. In zwei Müllkesseln werden Hausmüll und hausmüllähnliche Gewerbeabfälle thermisch verwertet, Fernwärme erzeugt und die dabei entstehenden Rauchgase umfassend gereinigt. Darüber hinaus wird in zwei mit Gas oder Heizöl Extraleicht befeuerten Heißwasserkesseln Wasser aus dem Fernwärmenetz erhitzt und wieder eingespeist.

Da Heizöl Extraleicht lt. Gewerbeordnung Anlage 5 als „Erdölerzeugnis“ eingestuft ist, unterliegt der Betrieb den Bestimmungen des Abschnitts 8a der Gewerbeordnung. Die Wien Energie GmbH hat als Betriebsinhaber die entsprechende Mitteilung an die Behörde im Sinne des §84d GewO 1994 durchgeführt sowie das Sicherheitskonzept gemäß §84e GewO 1994 der zuständigen Behörde vorgelegt. Sie ist als Betriebsinhaber verpflichtet, geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung von Unfällen und zur größtmöglichen Begrenzung der Unfallfolgen zu treffen. Durch geeignete Mittel, Organisation und Managementsysteme wird ein hohes Schutzniveau für Mensch und Umwelt sichergestellt.

In das Wien Energie weite Sicherheitskonzept kann in Rücksprache mit der Abteilung TPM Thermische Produktion MVA Spittelau-Flötzersteig der Wien Energie GmbH nach telefonischer Voranmeldung eingesehen werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Inzersdorf

Zur Bereitstellung von Fernwärme betreibt die Wien Energie GmbH am Standort 1230 Wien, Rosiwalgasse 94 das Fernheizwerk Inzersdorf. In zwei mit Erdgas oder Heizöl Extraleicht befeuerten Heißwasserkesseln wird Wasser aus dem Fernwärmenetz erhitzt und wieder eingespeist.

Da Heizöl Extraleicht lt. Gewerbeordnung Anlage 5 als „Erdölerzeugnis“ eingestuft ist, unterliegt der Betrieb den Bestimmungen des Abschnitts 8a der Gewerbeordnung. Die Wien Energie GmbH hat als Betriebsinhaber die entsprechende Mitteilung an die Behörde im Sinne des §84d GewO 1994 durchgeführt sowie das Sicherheitskonzept gemäß §84e GewO 1994 der zuständigen Behörde vorgelegt. Sie ist als Betriebsinhaber verpflichtet, geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung von Unfällen und zur größtmöglichen Begrenzung der Unfallfolgen zu treffen. Durch geeignete Mittel, Organisation und Managementsysteme wird ein hohes Schutzniveau für Mensch und Umwelt sichergestellt.

In das Wien Energie weite Sicherheitskonzept kann in Rücksprache mit der Abteilung TPM Thermische Produktion MVA Spittelau-Flötzersteig der Wien Energie GmbH nach telefonischer Voranmeldung eingesehen werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Leopoldau

Die Wien Energie GmbH betreibt hier am Standort 1210 Wien, Petritschgasse 1, das FHW Leopoldau zur Bereitstellung von Fernwärme.  In mit Erdgas bzw. Heizöl Extraleicht befeuerten Heißwasserkessel wird Wasser aus dem Fernwärmenetz erhitzt und wieder eingespeist.

Da Heizöl Extraleicht lt. Gewerbeordnung Anlage 5 als „Erdölerzeugnis“ eingestuft ist, unterliegt der Betrieb auf Grund der maximal möglichen Lagermenge von 7.000 Tonnen den Bestimmungen des Abschnitts 8a der Gewerbeordnung.  Die Wien Energie GmbH hat als Betriebsinhaber die entsprechende Mitteilung an die Behörde im Sinne des §84d Abs. 2 GewO 1994 durchgeführt sowie den Sicherheitsbericht gemäß §84f GewO 1994 der zuständigen Behörde vorgelegt.  Sie ist als Betriebsinhaber darüber hinaus verpflichtet, geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung von Unfällen und zur größtmöglichen Begrenzung der Unfallfolgen zu treffen.  Aus dem Sicherheitsbericht geht hervor, dass durch geeignete Mittel, Organisation und Managementsysteme ein hohes Schutzniveau für Mensch und Umwelt sichergestellt ist.

In das Wien Energie weite Sicherheitskonzept kann in Rücksprache mit der Abteilung TPM Thermische Produktion MVA Spittelau-Flötzersteig der Wien Energie GmbH nach telefonischer Voranmeldung eingesehen werden.

Flötzersteig

Zur Bereitstellung von Fernwärme betreibt die Wien Energie GmbH am Standort 1160 Wien, Flötzersteig 12 die Müllverbrennungsanlage Flötzersteig. In drei Müllkesseln werden Hausmüll und hausmüllähnliche Gewerbeabfälle thermisch verwertet, Fernwärme erzeugt und die dabei entstehenden Rauchgase umfassend gereinigt.

Die Wien Energie GmbH ist als Betriebsinhaber verpflichtet, geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung von Unfällen und zur größtmöglichen Begrenzung der Unfallfolgen zu treffen. Durch geeignete Mittel, Organisation und Managementsysteme wird ein hohes Schutzniveau für Mensch und Umwelt sichergestellt.

In das Wien Energie weite Sicherheitskonzept kann in Rücksprache mit der Abteilung TPM Thermische Produktion MVA Spittelau-Flötzersteig der Wien Energie GmbH nach telefonischer Voranmeldung eingesehen werden.

Arsenal

Die Wien Energie GmbH betreibt hier am Standort 1030 Wien, Arsenal 210, das FHW Leopoldau zur Bereitstellung von Fernwärme.  In mit Erdgas bzw. Heizöl Extraleicht befeuerten Heißwasserkessel wird Wasser aus dem Fernwärmenetz erhitzt und wieder eingespeist.

Die Wien Energie GmbH ist als Betriebsinhaber verpflichtet, geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung von Unfällen und zur größtmöglichen Begrenzung der Unfallfolgen zu treffen. Durch geeignete Mittel, Organisation und Managementsysteme wird ein hohes Schutzniveau für Mensch und Umwelt sichergestellt.

In das Wien Energie weite Sicherheitskonzept kann in Rücksprache mit der Abteilung TPM Thermische Produktion MVA Spittelau-Flötzersteig der Wien Energie GmbH nach telefonischer Voranmeldung eingesehen werden.

Simmering

Die Wien Energie GmbH betreibt am Standort 1110 Wien, 1.Haidequerstraße 1, Kraftwerksanlagen zur Bereitstellung von Strom und Fernwärme. Diese werden mit Erdgas bzw. Heizöl schwer befeuert. Die dabei entstehenden Rauchgase werden umfassend gereinigt.

Am Standort werden die beiden Stoffe Ammoniak wasserfrei und Heizöl schwer in größeren Mengen eingesetzt. Lt. Gewerbeordnung 1994, Teil 2 wird Ammoniak wasserfrei aufgrund der maximalen Lagerkapazität der Mengenschwelle I zugeordnet. Heizöl schwer ist lt. Gewerbeordnung 1994, Anlage 5 als „Erdölerzeugnis“ eingestuft, dadurch unterliegt der Betrieb aufgrund der maximal möglichen Lagermenge von mehr 25000 Tonnen den Bestimmungen des Abschnitts 8a der Gewerbeordnung.

Die Wien Energie GmbH hat als Betriebsinhaber die entsprechende Mitteilung an die Behörde im Sinne des §84d, Abs. 1 der GewO 1994 durchgeführt und hat dieser einen Sicherheitsbericht vorgelegt. Sie ist als Betriebsinhaber darüber hinaus verpflichtet, geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung von Unfällen und zu größtmöglicher Begrenzung der Unfallfolgen zu treffen. Aus dem Sicherheitsbericht geht hervor, dass durch geeignete Mittel, Organisation und Managementsysteme ein hohes Schutzniveau für Mensch und Umwelt sichergestellt ist.


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Simmeringer Haide

Wien Energie GmbH betreibt am Standort Simmeringer Haide, 11.Haidequerstraße 6, 1110 Wien seit knapp 40 Jahren eine Anlage zur thermischen Behandlung von Klärschlamm, flüssigen und festen Abfällen, gefährlichen Abfällen aus Industrie und Gewerbe sowie Spitalmüll in zwei Drehrohrofenlinien und vier Wirbelschichtofenlinien zur Herstellung von Fernwärme. Der Betrieb unterliegt den Bestimmungen des Abschnitts 8a der Gewerbeordnung.

Am Standort werden folgende daraus relevante Stoffe eingesetzt:

  • Heizöl Schwer maximale Lagermenge 500 Tonnen
  • Heizöl Extraleicht maximale Lagermenge 180 Tonnen
  • Ammoniaklösung 25 prozentigen maximale Lagermenge 50 Tonnen
  • Abfälle mit möglicher Gefährdungsklasse H2 (giftig), max. Lagermenge 960 Tonnen
  • Abfälle mit möglicher Gefährdungsklasse P5a,c (entzündlich), max. Lagermenge 1.300 Tonnen
  • Abfälle mit möglicher Gefährdungsklasse E2 (gewässergefährdend), max. Lagermenge 340 Tonnen

Die Wien Energie GmbH hat als Betriebsinhaber die entsprechende Mitteilung an die Behörde im Sinne des §84d, Abs. 1 der GewO 1994 durchgeführt und hat dieser einen Sicherheitsbericht über den Standort vorgelegt. Sie ist als Betriebsinhaber darüber hinaus verpflichtet, geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung von Unfällen und zu größtmöglicher Begrenzung der Unfallfolgen zu treffen. Aus dem Sicherheitsbericht geht hervor, dass durch geeignete Mittel, Organisation und Managementsysteme ein hohes Schutzniveau für Mensch und Umwelt sichergestellt ist.

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