Fernheizwerke

Fernheizwerke sind Spitzenkessel die in Betrieb gehen, wenn mehr Wärme verbraucht wird, als die Grund- und Mittellasterzeuger aufbringen können.

Warum Fernheizwerke so wichtig sind

In Wien stammt die meiste Fernwärme aus Müllverbrennung und Kraft-Wärme-Kopplungen. Was zusätzlich an Fernwärme gebraucht wird, erzeugen Fernheizwerke.

Grundlast durchs Verbrennen von Müll

Die Müllverbrennungs-Anlagen decken den ganzjährig benötigen Grundbedarf an Wärmeenergie.

Mittellast aus Kraft-Wärme-Kopplungen

Die Kraft-Wärme-Kopplungen liefern jene Energie, die in der kalten Jahreszeit zum Heizen und fürs Warmwasser nötig ist.

Spitzenlast aus Fernheizwerken

Die Fernheizwerke gehen in Betrieb, wenn mehr Wärme verbraucht wird, als Müllverbrennungs-Anlagen und Kraft-Wärme-Kopplungen liefern. Fallen zum Beispiel im Winter die Temperaturen unter null Grad Celsius, geht ein Teil der Fernheizwerke in Betrieb. Außerdem dienen sie als Reserve, falls eine andere Anlage ausfällt. Fernheizwerke arbeiten mit sogenannten Heißwasser-Spitzenkesseln. Betrieben werden können diese mit Erdgas und Heizöl – das gibt höchste Sicherheit.