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Zähler

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Drehstromzähler im Haushalt

Der Stromzähler ist ein Messgerät zur Erfassung gelieferter oder genutzter elektrischer Energie. Er ist entweder in der Wohnung montiert, am Gang oder in einem zentralen Zählerraum.
Die Differenz zwischen zwei Zählerständen gibt Aufschluss über den Verbrauch elektrischer Energie in dieser Periode. Der Zählerstand wird bei HaushaltskundInnen einmal pro Jahr abgelesen und ist Basis für die Jahresabrechnung. KundInnen haben auch die Möglichkeit, den Zählerstand selbst abzulesen und per Internet oder Telefon, Wien Energie Stromnetz bekannt zu geben.

Smart Metering

Neue elektronische Zähler können diese Verbrauchsdaten auch elektronisch an eine zentrale Stelle übertragen, aber auch den Kundinnen aktuell anzeigen. Dieses intelligente Zählersystem wird Smart Metering genannt.

Die EU verfolgt zur Erreichung ihrer klima- und energiepolitischen Zielsetzungen die technologische Modernisierung der derzeit passiven Netze zu aktiven, intelligenten Netzen, so genannte Smart Grids. Einen ersten wesentlichen Schritt dabei bildet Smart Metering. Die rechtlichen Erfordernisse sind im 3. Binnenmarktpaket geregelt. Darin ist festgelegt, dass bis 2020 mindestens 80 Prozent aller Kundennalagen mit Smart Meter ausgestattet sein sollen.

Um auf die Umstellung der Zählertechnologie zum vorgeschriebenen Zeitpunkt bestens vorbereitet zu sein, wird Wien Energie Stromnetz voraussichtlich Ende 2012 in ausgewählten Pilotgebieten  in Wien, Niederösterreich und Burgenland Smart Meter einsetzen. Bei diesem Projekt sollen unter anderem die verschiedenen Übertragungstechnologien im urbanen/ländlichen Bereich und im Bereich Neubau/Altbestand getestet werden. Die Umstellung erfolgt in enger Abstimmung mit den Hausverwaltungen, die KundInnen werden rechtzeitig umfassend informiert und Feedback zum System und zur Nutzung eingeholt.

Auf die Sicherheit der Daten sowohl bei der Übertragung als auch bei der Verwendung für die Verrechnung legt Wien Energie Stromnetz größten Wert. Deshalb finden derzeit umfangreiche Untersuchungen und Tests statt, damit die Daten und der Zugriff auf diese neue Infrastruktur in höchstem Maße geschützt sind. Dies ist auch jetzt schon der Fall, über 5.000 Großkunden werden auch derzeit schon fernausgelesen und monatlich verrechnet. Die Daten liegen im eigenen Rechenzentrum.