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Was ist der feuerungstechnische Wirkungsgrad?

Dieser verbrennungsspezifische Wert gibt an, welcher Teil der Verbrennungsenergie (in %) im Gerät unter Berücksichtigung der Abgasverluste weiter genutzt werden kann. Je geringer die Abgasverluste, umso besser ist der feuerungstechnische Wirkungsgrad.

Was ist der Jahresnutzungsgrad der Gesamtanlage?

Er gibt den Nutzungsgrad der Gesamtanlage an, also von Wärmeerzeuger, Rohrleitungen, und Heizflächen.

Was ist der Jahresnutzungsgrad?

Das ist der Nutzungsgrad eines Wärmeerzeugers bezogen auf eine Laufzeit von einem Jahr.

Was ist der Kessel- oder Gerätewirkungsgrad?

Er gibt an, wie viel Wärme aus dem Brennstoff in einem Gerät nutzbar gemacht wird. Dabei berücksichtigt er zusätzlich auch die Strahlungsverluste des Wärmeerzeugers.

Was ist der Normnutzungsgrad?

Er wird unter bestimmten genormten Bedingungen vom Hersteller ermittelt, um eine bessere Vergleichbarkeit zwischen den Geräten zu ermöglichen.

Was ist der Wirkungsgrad?

Der Wirkungsgrad ist das Verhältnis von nutzbar gemachter und zugeführter Energie. Beim Wärmeerzeugern für flüssige, feste oder gasförmige Brennstoffe unterscheidet man den feuerungstechnischen Wirkungsgrad, den Gerätewirkungsgrad und den Nutzungsgrad.

Was versteht man unter Kälte?

Kälte ist eine Bezeichnung für einen niedrigen Temperaturbereich.

Was versteht man unter Primärenergie?

Mit diesem Begriff bezeichnet man den Energieinhalt von natürlichen Energieträgern, die keiner Umwandlung oder Aufbereitung unterworfen wurden. Zu diesen Energieträgern gehören unter anderem Erdgas, Mineralöl, Steinkohle, Braunkohle, Torf und Holz. Auch Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft sowie Kernenergie sind Primärenergien.

Was versteht man unter Sekundärenergie?

Als Sekundärenergie bezeichnet man den Energiegehalt von Energieträgern oder aus anderen Energieträgern gewonnen wurden. Hierzu gehören unter anderem Strom, Schweröl, Leichtöl, Flüssiggas, Benzin und Wasserstoff.

Was versteht man unter Temperatur?

Temperatur ist das Maß für den Wärmezustand eines Körpers.

Was versteht man unter Wärme?

Wärme ist  - vereinfacht gesagt - die Bewegungsenergie von Molekülen und Atomen eines Stoffes. Wärme ist somit eine Energieform. Bewirkt die Zufuhr von Wärmeenergie bei einem Stoff eine Temperaturerhöhung, spricht man von fühlbarer Wärme. Stoffe können auf Wärmezufuhr auch mit einer Phasenumwandlung, einer Änderung ihres Aggregatzustands oder einer chemischen Umwandlung reagieren, ohne dass sich dabei die Temperatur ändert. Man spricht dann von latenter Wärme, da die Wärme bei der Stoffänderung gespeichert oder gebunden wird.

Welche Bedeutung hat die Nutzung von Sonnenenergie?

Regenerative Energieträger werden heute als wichtiger Bestandteil einer zukunftsgerechten, ökologisch tragbaren Energieversorgung betrachtet. Das gilt besonders für die Sonnenenergie. Deshalb wird ihre Nutzung inzwischen durch zahlreiche Förderprogramme und staatliche Initiativen unterstützt. Dadurch hat sich die Zahl der installierten Anlagen stark erhöht.

Welchen Einfluss haben die Heizgewohnheiten?

Das Temperaturempfinden ist sehr unterschiedlich. Deshalb ist von Vorteil, wenn die eigene Heizperiode selbst bestimmt werden kann. Verringert man z.B. die mittlere Gebäudetemperatur von 20 °C auf 19 °C, so lassen sich etwa 6% Energie sparen.

Welchen Einfluss haben Heizkörperverkleidungen?

Heizkörperverkleidungen und überhängende Gardinen behindern die Wärmeabgabe eines Heizkörpers in den Raum.

Welchen Einfluss hat die Nachtabsenkung?

Nachtabsenkung bedeutet, dass eine Heizungsanlage nachts mit niedrigeren Heizwassertemperaturen gefahren wird. Sie erfolgt bei den heute üblichen Regelanlagen automatisch und nach einem durch den Betreiber wählbaren Programm. Die Absenkung kann auch bei Tag eingesetzt werden, z.B. wenn sich über einen längeren Zeitraum niemand im Haus oder in der Wohnung aufhält.

Welchen Einfluss hat die Wärmedämmung?

Wärmedämmende Maßnahmen an Gebäuden reduzieren die Wärmeverluste. Eine deutliche Senkung des Energieverbrauchs wird allerdings nur erreicht, wenn die einzelnen Komponenten (Wärmeschutz, Heizung, interne Wärmegewinne, Reduzierung von Lüftungswärmeverlusten) aufeinander abgestimmt sind.

Wie funktionieren Solarkollektoren?

Solarkollektoren sammeln - wie der Name schon sagt - die Strahlung der Sonne und wandeln sie in Wärme um. Es gibt verschiedene Bauarten (z.B. Flachkollektoren, Vakuum-Röhrenkollektoren), die aber alle ähnlich arbeiten: Die Sonnenstrahlen fallen durch eine lichtdurchlässige Abdeckung an der Oberseite auf eine schwarze Schicht, den so genannten Absorber. Dieser „schluckt" die Sonnenstrahlung und gibt die Wärme an eine Trägerflüssigkeit - meistens Wasser mit Frostschutzmittel - ab. Sie nimmt die Sonnenwärme des Absorbers auf und leitet sie zum Wasserspeicher weiter.

Wie kann Kälte erzeugt werden?

Es gibt zwei Verfahren Kälte zu erzeugen: durch Kompression oder durch Absorption. Bei tiefer Temperatur und niedrigem Druck verdampft ein Kältemittel. Dabei nimmt es Wärme auf und erzeugt so den gewünschten Kühleffekt. In beiden Fällen kann Erdgas als Antriebsenergie (Primärenergie) eingesetzt werden.

Wie kann Sonnenenergie sinnvoll genutzt werden?

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten: die Stromerzeugung mit Solarzellen (Photovoltaik) und die solarthermische Nutzung mit Solarkollektoren (für Heizung und Warmwasserbereitung). In unseren Breiten bietet sich die Solartechnik vor allem für die Warmwasserbereitung an, weil hier das ganze Jahr über ein gleichmäßig hoher Wärmebedarf besteht. Insbesondere im Sommer kann das benötigte Warmwasser oft fast ausschließlich mit Solarwärme aufgeheizt werden. Dagegen stehen höchstens 25% der Sonnenenergie, die im Jahresverlauf die Erdoberfläche erreicht, während der Heizperiode zu Verfügung.

Wie lässt sich der Energiebedarf senken?

Sinnvolle Ansatzpunkte bieten vor allem

  • die Auswahl des Wärmeerzeugers (Niedertemperaturkessel, Brennwertgeräte),
  • die optimierte Wärmedämmung des Gebäudes,
  • die Anpassung der Vor- und Rücklauftemperaturen,
  • der Einsatz witterungsabhängiger Regelanlagen,
  • die Verwendung von Thermostatventilen
  • die Reduzierung der Raumtemperatur, die Nachtabsenkung und Abschaltung in den Zeiten, in denen die Räume nicht genutzt werden, z.B. am Wochenende,
  • die kontrollierte Wohnungslüftung
  • die Nutzung von Wärmegewinnen

Wie viel Energie kann man mit einem Gas-Brennwertgerät sparen?

Bei neuen Anlagen können im Vergleich zu Niedertemperatur-Kesseln ohne Brennwertnutzung etwa 10% Energie eingespart werden. Bei der Modernisierung älterer Anlagen werden Energiespareffekte bis zu 40% realisiert.

Wie viel kann die Sonne zur Warmwasserbereitung beitragen?

Je nach Auslegung der Anlage können beispielsweise in einem Vier-Personen-Haushalt bis zu 60 % des durchschnittlichen Jahresenergiebedarfs für die Warmwasserbereitung mit Solarwärme gedeckt werden. Für den Rest muss ein konventionelles Heizsystem sorgen. Besonders günstig ist dabei nach Untersuchungen von Umweltinstituten die Kombination mit einer Erdgas-Brennwertheizung.

Wie wird Wärme übertragen?

Die gebräuchlichsten Wärmeträger sind Wasser Dampf und Luft. Die Wärme kann auf mehrere Arten übertragen werden:

 

durch Leitung
Bei der Wärmeleitung findet eine Energieübertragung zwischen kleinsten Teilchen (Atomen oder Molekülen) statt. Jeder Stoff hat eine spezifische Wärmeleitfähigkeit. Beispiel: Das warme Wasser in den Heizkörpern gibt die Wärme durch Wärmeleitung an die Heizkörper ab.

durch Strahlung
Hier wird die Wärme durch elektromagnetische Wellen mit Wellenlängen im Infrarotbereich übertragen. Ein stofflicher Wärmeträger ist dabei nicht erforderlich. Beim Auftreffen auf andere Körper werden die Wellen teilweise absorbiert und in Wärme umgewandelt. Beispiel: Auch bei sehr kalter Luft spürt der Mensch die warmen Sonnenstrahlen auf seiner Haut.

durch Konvektion (Wärmeströmung)
Konvektion beruht auf dem Sachverhalt, dass ein Gas (zum Beispielt die Luft) bei hoher Temperatur eine geringere Dichte besitzt als bei niedriger Temperaturunterschieden im Raum zu einer Luftströmung, bei der auch Wärme übertragen wird. Beispiel: Am Heizkörper vorbeiströmende Luft nimmt Wärme auf und verteilt sie im Raum.

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